• IT-Karriere:
  • Services:

Autonomes Fahren

Roboterautos kurven durch Niedersachsen und Kalifornien

Der Fahrer legt die Hände in den Schoß, das Auto fährt: Google und die Technische Universität in Braunschweig haben Roboterautos im öffentlichen Straßenverkehr getestet.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonomes Fahren: Roboterautos kurven durch Niedersachsen und Kalifornien

Autos ohne Fahrer - was nach Science Fiction klingt, ist in Kalifornien und Niedersachsen schon Realität: Google hat eine Reihe von autonom fahrenden Autos entwickeln lassen und diese auf den Straßen des US-Bundesstaates ausgiebig getestet. In Braunschweig fährt ein robotischer VW Passat durch die Straßen.

Steil und kurvig

Inhalt:
  1. Autonomes Fahren: Roboterautos kurven durch Niedersachsen und Kalifornien
  2. Autonom in Braunschweig

Die Flotte von Roboterautos, die auf dem Prius, dem Hybridauto von Toyota basieren, haben bereits über 225.308 Kilometer auf kalifornischen Straßen absolviert. Darunter waren auch Langstreckenfahrten von San Francisco über Los Angeles zum an der Grenze zum US-Bundesstaat Nevada gelegenen Lake Tahoe sowie die kurvige und steile Lombard Street in San Francisco.

Die Autos verfügen über eine Reihe von Sensoren, die andere Fahrzeuge erfassen und für die Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Der auffälligste befindet sich auf dem Dach des Robo-Prius: Ein rotierender Laser, ein sogenanntes Light Detection and Ranging-System (Lidar), erfasst andere Autos. Hinzu kommen vier Radarsensoren, drei vorne und einer hinten, sowie eine Videokamera hinter den Windschutzscheibe. Letztere soll Fußgänger und Radfahrer erkennen, denen das Auto ausweichen soll, sowie Verkehrsschilder und Ampeln. Für die Navigation verfügen die Autos über GPS.

Mensch als Sicherheit

Zur Sicherheit sitzt bei solchen Fahrten immer auch ein Mensch im Auto, der im Notfall eingreifen kann. Zudem sei die lokale Polizei stets über die Testfahrten informiert gewesen, so Google.

  • Der robotische Passat Leonie aus Braunschweig (Foto: TU Braunschweig)
  • Der Fahrer kann gestukulieren... (Foto: TU Braunschweig)
  • ... das Auto fährt selbst durch die Stadt (Foto: TU Braunschweig)
  • Für die Fahrten gab es eine Sondergenehmigung der Behörden (Foto: TU Braunschweig)
  • Das Entwicklerteam (Foto: TU Braunschweig)
Der robotische Passat Leonie aus Braunschweig (Foto: TU Braunschweig)
Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal

Für die Entwicklung der Autos hat Google den aus Deutschland stammenden Robotiker Sebastian Thrun, engagiert. Thrun hat bereits einschlägige Erfahrungen mit Roboterautos gesammelt: 2005 gewann der von ihm und seinem Team der Universität von Stanford entwickelte Stanley den von der Darpa ausgerichteten Wettbewerb Grand Challenge. Kürzlich hat Thrun auf der von Nvidia veranstalteten Konferenz GTC einen Vortrag über die Entwicklung autonom fahrender Autos gehalten.

Larry Page und Sergey Brin hätten Google gegründet, um Probleme mit Hilfe von Technik zu lösen. Eines der großen Probleme derzeit sei die Sicherheit und die Effizienz von Autos. "Wir wollen helfen, Verkehrsunfälle zu vermeiden, den Menschen mehr Zeit schenken und die Kohlendioxidemissionen senken - indem wir Nutzung von Autos grundlegend verändern", schreibt Thrun im Google-Blog.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Autonom in Braunschweig 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 199,99€ (Vergleichspreis 269€)
  2. (aktuell u. a. AMD Ryzen Threadripper 2920X für 399€ inkl. Versand)
  3. (u. a. Samsung Galaxy S10 128 GB für 555€ statt 599€ im Vergleich und Sony Xperia 10 21:9 64...
  4. (u. a. HP Omen 25 FHD/144 Hz für 169€, MSI Optix MAG271CQP WQHD/144 Hz für 339€ und...

gouranga 26. Okt 2010

Danke für die Aufklärung. Dann wird aus meinem Turboknopf und der menschlichen KI des...

martinalex 12. Okt 2010

Stichwort demographische Entwicklung: Bis die Autos selber fahren, wird ebenjene voll...

dalbfew 12. Okt 2010

ich halte da den abstand zum vordermann und gebe ihm mittels lichthupe und blinker zu...

rtzu 12. Okt 2010

Dies ist kein offizielles Plakat und wird so auch nicht von der Piratenpartei verwendet...

DrAgOnTuX 12. Okt 2010

Wer haftet dann in Zukunft bei einem Unfall wenn der Roboter fährt? Der Programmierer...


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

SpaceX: Der Weg in den Weltraum ist frei
SpaceX
Der Weg in den Weltraum ist frei

Das Raumschiff hob noch ohne Besatzung ab, aber der Testflug war ein voller Erfolg. Der Crew Dragon von SpaceX hat damit seine letzte große Bewährungsprobe bestanden, bevor die Astronauten auch mitfliegen dürfen.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX macht Sicherheitstest bei höchster Belastung
  2. Raumfahrt SpaceX testet dunkleren Starlink-Satelliten
  3. SpaceX Starship platzt bei Tanktest

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

    •  /