Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

LLVM: Virtuelle Maschine schreibt Objektdateien für Darwin

Die Low-Level-Virtual-Machine LLVM bietet in der aktuellen Version 2.8 die Möglichkeit, Objektdateien für die Darwin-Plattform direkt aus dem Compiler heraus zu schreiben. Zusätzlich sind alle Funktionen für Clang C++ verfügbar.
/ Jörg Thoma
21 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Unterstützung für die C/C++-Compiler Clang wurde in LLVM 2.8 weiter verbessert. In der aktuellen Version haben die Entwickler die Funktionsliste für Clang C++ vervollständigt. Sie entsprechen nun den C++-ISO-Standards von 1998 und 2003. Zusätzlich kommt Clang auch mit Objective-C klar. Clang funktioniert auch auf den Architekturen SSE, ARM NEON und Altivec.

Die Entwickler haben auch einen Disassembler für die ARM-Plattform beigelegt. Generell wurde die Codegenerierung für ARM verbessert, vor allem für dessen Prozessorerweiterung Neon mit Single-Instruction-Multiple-Data (SIMD). Hier wurden unter anderem Redundanzen entfernt.

An den Erweiterungen für LLVM wurde ebenfalls gefeilt: Der LLVM-GCC-4.5-Port Dragonegg lädt Plugins schneller, da er dabei auf unnötige Symbole verzichtet. Die Symbolic-Execution-Virtual-Machine KLEE wurde an Version 2.8 angepasst. Der neue Debugger LLDB ist noch nicht in Version 2.8 integriert, da er noch als unfertig gilt. Auch die neue Bibliothek Libc++ muss noch mit Clang abgeglichen werden.

Die Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) verraten sämtliche Änderungen und Neuigkeiten an der Werkzeugsammlung für den JIT-Kompilierer. Der Quellcode der aktuellen Version liegt unter llvm.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


Relevante Themen