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Bündnis gegen Apple: Microsoft und Adobe verhandeln

Microsoft und Adobe haben sich getroffen, um zu beraten, wie die Firmen gemeinsam gegen Apple vorgehen könnten. Laut New York Times soll auch über eine Übernahme Adobes geredet worden sein. Kara Swisher vom Wall Street Journal nannte den Bericht "Unsinn".
/ Achim Sawall
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Steve Ballmer
Steve Ballmer

Die Konzernspitzen von Microsoft und Adobe Systems haben sich getroffen, um ein Bündnis gegen Apple auf dem Mobiltelefonmarkt zu verhandeln. Das berichtet die New York Times(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Unternehmenskreise. An dem über einstündigen Treffen bei Adobe nahmen Microsoft-Chef Steve Ballmer und der Adobe-Vorstandsvorsitzende Shantanu Narayen teil. Auch über eine mögliche Übernahme von Adobe durch Microsoft sei gesprochen worden.

An dem Treffen von Ballmer und Narayen Beteiligte aus den Unternehmen seien zum Stillschweigen über die Beratungen verpflichtet worden, berichtet die Zeitung. Microsoft habe vor einigen Jahren schon einmal erwogen, Adobe zu kaufen. Die Gespräche hätten aber erste Sondierungen nie überschritten, weil die Wettbewerbsbehörden die Übernahme nicht genehmigt hätten. Die Gewichte hätten sich aber durch den Aufstieg von Apple und Google verschoben. Adobe hat einen Börsenwert von 15,1 Milliarden US-Dollar.

Adobe-Sprecher Holly Campbell hat das Treffen in einer E-Mail an die New York Times nicht infrage gestellt. "Adobe und Microsoft haben Millionen gemeinsame Kunden und die Vorstandschefs der beiden Unternehmen treffen sich von Zeit zu Zeit", so Campbell. "Dennoch äußern wir uns nicht öffentlich zum Inhalt solcher vertraulicher Treffen." Microsoft erklärte, das Unternehmen äußere sich nicht zu Gerüchten und Spekulationen.

Kara Swisher vom mit der New York Times konkurrierenden Wall Street Journal schreibt dagegen in ihrem Blog(öffnet im neuen Fenster), dass mehrere Quellen in den beiden Unternehmen dementiert hätten, dass Ballmer und Narayen über eine Übernahme gesprochen hätten. Die Verkaufsgerüchte seien "einfach Unsinn". Übernahmen würden in Flugzeugen oder Anwaltsbüros verhandelt, aber nicht von den Vorstandchefs am Hauptsitz eines der beteiligten Unternehmen, so Swisher.


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