Abo
  • Services:

Suchmaschine

Firefox sucht künftig mit Bing

Mit Firefox 4 führt Mozilla nicht nur zahlreiche technische Neuerungen sowie ein neues Userinterface ein, sondern passt auch die integrierten Suchmaschinen an - die größte Einnahmequelle für die Organisation. Mit Microsofts Bing hält eine neue Suchmaschine Einzug, zwei andere fliegen raus.

Artikel veröffentlicht am ,

Eines vorweg: Google bleibt auch in Firefox 4 die per Standardeinstellung ausgewählte Suchmaschine, was Nutzer jedoch jederzeit ändern können. Verändert wird aber die Auswahl an integrierten Suchmaschinen. Neben Google bleibt auch Yahoo erhalten und zweite Wahl. Neu hinzu kommt Microsofts Bing. Auch wenn Yahoo und Bing auf dem gleichen Backend basieren, unterschieden sich die beiden Systeme aus Nutzersicht ausreichend, so Mozilla.

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Berlin
  2. Cluno GmbH, München

Daneben bleiben die Einkaufsplattformen Amazon und eBay ebenfalls in der Auswahlliste, Gleiches gilt für die Onlineenzyklopädie Wikipedia. Answers.com und die Suchmaschine von Creative Commons fallen hingegen aus der Liste. Nutzer zögen Wikipedia Answers.com vor und die Suchmaschine von Creative Commons sei mittlerweile eher eine allgemeine Suchmaschine auf Basis von Google, Yahoo und anderen, lautet die Begründung.

Auch wenn es wie eine Marginalie erscheint, die Suchbox im Browser hat für Mozilla entscheidende Bedeutung, denn sie generiert die meisten Einnahmen für die Stiftung. Die dort gelisteten Suchmaschinen zahlen in aller Regel an die Browserhersteller für vermittelte Suchanfragen, und so ist Google bislang mit Abstand der größte Geldgeber von Mozilla. Künftig wird auch Microsoft Geld an Mozilla für vermittelte Suchanfragen bezahlen.

Mozilla hat im Jahr 2008 insgesamt 78,6 Millionen US-Dollar eingenommen, den Großteil davon durch die Suchintegration. Auch Opera finanziert die Entwicklung seines Browsers zu großen Teilen aus Geld der integrierten Suchpartner, allen voran Google.

Dabei variieren die integrierten Suchmaschinen in den lokalisierten Firefox-Versionen. Zudem können Nutzer die Liste um beliebige Suchmaschinen erweitern, vorausgesetzt, diese unterstützen das Open Search Protocol.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  2. 99,90€

developer 15. Jan 2011

Normalerweise würde ich bei so nem Tread-Titel ja dem Autor meine Meinung geigen, aber in...

Opera-Zealot... 08. Okt 2010

Du wirst es nicht glauben, aber genau das kann ich im Firefox auch. Tatsächlich nutze ich...

LittleFoot 08. Okt 2010

Ob der treffsicheren Argumentation bin ich sehr begeistert, BigFoot. Sie haben die...

PLing 07. Okt 2010

Ja, den von Bing :-)

balabala 07. Okt 2010

....na, wenn der jetzt Bingt, benutze ich den FF natürlich NICHT mehr......


Folgen Sie uns
       


Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht

Impressionen von der Demonstration am 23. März 2019 gegen die Uploadfilter in Berlin.

Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht Video aufrufen
Openbook ausprobiert: Wie Facebook, nur anders
Openbook ausprobiert
Wie Facebook, nur anders

Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Hack Verwaiste Twitter-Konten posten IS-Propaganda
  2. Openbook Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
  3. Klage eingereicht Tinder-Mitgründer fordern Milliarden von Mutterkonzern

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

    •  /