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Smartphones: Motorola verklagt Apple

Der Klagereigen unter den Herstellern von Mobiltelefonen beziehungsweise mobilen Betriebssystemen geht weiter. Diesmal hat Motorola Klage gegen Apple eingereicht: wegen Patentverletzungen.
/ Jens Ihlenfeld
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Microsoft verklagt Motorola, Motorola und Nokia verklagen Apple, Apple verklagt HTC wegen Android und HTC im Gegenzug Apple wegen iOS. Auch Nokia liegt mit Apple im Clinch und Oracle knüpft sich in Sachen Android Google vor. Und das ist nur ein Teil des Klagegewirrs.

Motorola wirft Apple vor, mit Produkten wie iPhone, iPad und iPod touch sowie dem Dienst Mobile Me und dem App Store insgesamt 18 Motorola-Patente zu verletzen. Dabei geht es um Basistechnologie mobiler Endgeräte wie beispielsweise Technik zur drahtlosen Kommunikation wie WCDMA (3G), GPRS, 802.11 und Antennendesigen, sowie Smartphonetechnik wie drahtlose E-Mail, Näherungssensoren, die Verwaltung von Softwareapplikationen, ortsbezogene Dienste und die Synchronisation mehrerer Geräte.

Eingereicht hat die Klage die Motorola-Tochter Motorola Mobility vor den Bezirksgerichten im nördlichen District von Illinois sowie dem südlichen District von Florida. Zudem hat Motorola eine Beschwerde bei der US-Handelsaufsicht ITC eingereicht. ITC und die Gerichte sollen Apple untersagen, die genannten Produkte zu importieren, zu verkaufen und zu bewerben. Zudem fordert Motorola Schadensersatz.

Man habe lange mit Apple über eine Patentlizenz verhandelt, sagt der zuständige Motorola-Manager Kirk Dailey, doch Apple habe den Erwerb einer Lizenz abgelehnt. Daher sei Motorola gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten.

Angesichts von Apples Klage gegen HTC wegen Android dürfte es wohl nicht lange dauern, bis Apple die Klage von Motorola mit einer eigenen Klage erwidert, denn auch Motorola verkauft Smartphones mit Googles Betriebssystem.


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