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Tüv Rheinland erstellt neuen Breitbandatlas für Deutschland

Wer nachsehen will, wie es in der Wohngegend um die Breitbandversorgung steht, kann den neuen Breitbandatlas nutzen. Die Geobasis- und Breitbandversorgungsdaten wurden neu erhoben und visualisiert.

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Die Breitbandversorgung am Sitz der Golem-Redaktion
Die Breitbandversorgung am Sitz der Golem-Redaktion

Der Tüv Rheinland hat einen neuen Breitbandatlas für Deutschland erstellt, um die Erfassung und Kartierung der Versorgungssituation voranzubringen. Den visualisierten Atlas stellte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) heute in Berlin vor. Brüderle hatte dabei auch eingeräumt, dass die Versorgungsziele für 2010 nicht erreicht würden.

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"Ein wichtiges Grundelement des Breitbandatlas ist das neu eingeführte Versorgungsraster, das künftig die Breitbandverfügbarkeit mit einer räumlichen Auflösung von 250 Metern erfasst und darstellt", so der Prüfdienstleister Tüv Rheinland. Dies sei eine erhebliche Steigerung der bisherigen Auflösung, denn so lasse sich die Versorgungssituation auch in Ortsrandlagen, Ortsteilen und ländlichen Strukturen abbilden. Die Ergebnisse würden permanent aktualisiert.

Der neue Breitbandatlas wurde über sieben Monate im Auftrag des Wirtschaftsministeriums angelegt. Dafür wurden umfangreiche Geobasis- und Breitbandversorgungsdaten erhoben und verarbeitet. Grundlage der Anzeige der Verfügbarkeiten bildeten Daten zur Breitbandversorgung Deutschlands, geordnet nach Technologie und Bandbreite. Bisher hätten sich circa 160 Unternehmen beteiligt. Die geografischen und statistischen Basisdaten nahmen eine Größe von mehreren Terabyte ein. Es handele sich damit um eines der derzeit größten Projekte im Bereich der raumbezogenen Datenverarbeitung in Deutschland, erklärte das Unternehmen.

Volker Schreiber, Leiter Technische Produktentwicklung beim Tüv Rheinland, sagte Golem.de: "Den Breitbandatlas gab es schon früher in einer Vorversion. Diese war aber von der Funktionalität und inhaltlich nicht mehr zeitgemäß. So gab es eine Anzeige maximal auf Gemeindeebene." Auch die Datenerhebung sei nicht mehr zeitgemäß gewesen. Möglich ist das Suchen über das Webinterface jetzt nach Ortsnamen, Regionen, Postleitzahlen oder Vorwahlen sowie das Vergrößern in Verbindung mit dem Abrufen von Detailinformationen zu Breitbandanbietern oder statistischen Versorgungszahlen je Gemeinde.



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