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Postville Refresh und Lyndonville

Intels verschlüsselte SSDs von 80 bis 600 GByte

Nachdem Solid-State-Discs mit Sandforce-Controllern den Intel-SSDs langsam den Rang ablaufen, will der Chiphersteller in der nächsten Generation gleichziehen. Die unter den Codenamen Postville Refresh und Lyndonville geführten Laufwerke sollen viel schneller und sicherer werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Bisherige Postville G2
Bisherige Postville G2

Bei Anandtech sind die ersten Spezifikationen zu Intels neuen SSDs aufgetaucht. Demnach werden die beiden Serien X25-M für den Mainstream und X25-E für Enterprise-Anwendungen unter diesen Namen weitergeführt. Beide Linien bekommen aber ein Update, bei dem nicht nur Flash-Bausteine in 25 Nanometern Strukturbreite, sondern auch neue Controller eingesetzt werden.

Inhalt:
  1. Postville Refresh und Lyndonville: Intels verschlüsselte SSDs von 80 bis 600 GByte
  2. X25-E jetzt ohne SLC-Flash

Die größte Neuerung: Beide Modellreihen unterstützen die vollständige Verschlüsselung der Daten (Full Disc Encryption) per Hardware mit AES-128. Diese schon seit längerem unter anderem von Seagate verfügbare Technik gibt das Laufwerk vor dem Booten des Betriebssystems erst nach Eingabe des richtigen Passworts frei. Auch eine gestohlene SSD an einen anderen Rechner anzuschließen ist so nutzlos. Die Lebensdauer will Intel mindestens vervierfacht haben, 30 bis 60 Terabyte sollen auf die X-25M geschrieben werden können. Den Trim-Befehl erwähnt Anandtech nicht, er ist aber inzwischen eine Standardfunktion von SSDs und dürfte auch von Intels neuen Laufwerken unterstützt werden.

Angaben zur Geschwindigkeit bei FDE liegen noch nicht vor, die restlichen Daten zum Tempo lassen aber auf Konkurrenz für die Sandforce-Controller schließen. So soll auch die X25-M nun beim kontinuierlichen Lesen und Schreiben 250 und 170 MByte/s erreichen, das schaffte bisher nur die teurere X25-E. Noch wichtiger: Die Zahl der IO-Operationen pro Sekunde (IOPS) soll beim Schreiben von 4 KByte großen Blöcken von 35.000 bis 8.600 auf 50.000 bis 40.000 gesteigert worden sein. Vor allem beim Schreiben vieler kleiner Dateien wurden Intels Mainstream-SSDs bisher recht langsam.

Gepufferter Schreibcache

Beiden neuen Serien ist gemein, dass der Controller nun mit einem Schreibcache arbeitet, dessen Größe aber noch unbekannt ist. Dieser Power Safe Write Cache soll, wie der Name schon sagt, seine Daten auch bei einem Stromausfall nicht verlieren. Vermutlich hat Intel ein DRAM mit einem kleinen Akku oder Kondensator gepuffert, um die Daten des Caches zu sichern. Der Cache dürfte einer der Hauptgründe für das gesteigerte Tempo sein.

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X25-E jetzt ohne SLC-Flash 
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_olli_ 16. Nov 2010

Ok, dann schreibt mal wer was dazu, der ne Intel Postville 160GB seit einem Jahr...

Scholle 07. Okt 2010

Die anderen schreiben wenigstens was zum Thema was man von Dir nich unbedingt sagen kann...

Un Sicher 07. Okt 2010

Wie ich mir das vorstelle... sitzt die Passwortabfrage einfach im Bootloader bereich und...

Der Kaiser! 06. Okt 2010

http://www.media-addicted.de/ssd-and-truecrypt-durability-and-performance-issues/744/

Trollversteher 06. Okt 2010

Haha, ja, das Argument schlägt natürlich alles ;)


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