Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft Research

Lightspace legt Surface-Touchscreens in den Raum

Microsofts Multitouch-Tisch Surface ist eine teure Angelegenheit, denn sie braucht einen speziellen Tisch. Etwas flexibler ist Microsoft Lightspace. Das Projekt setzt auf Surface auf und kann Wände, Tische und sogar die Handfläche für Interaktionen nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft Research: Lightspace legt Surface-Touchscreens in den Raum

Lightspace ist Microsofts Versuch, die Möglichkeiten, die der Multitouch-Tisch Surface bietet, um den Raum zu erweitern. Statt eines Spezialtisches kann ein normaler Tisch oder eine Wand genutzt werden. Virtuelle Objekte können sogar auf der Hand abgelegt werden. Der Projektor zeigt sie dann auf einer Hand und lässt einen Punkt mit der Bewegung des Nutzers mitwandern.

Stellenmarkt
  1. ERGO Group AG, Düsseldorf
  2. VPV Versicherungen, Stuttgart

Mit der Tiefenkamera erkennt Lightspace sogar den Winkel einer Oberfläche, auf der Objekte gerade liegen. So kann ein Objekt wie eine Kugel von einer Hand zur nächsten übergeben werden. Eine andere Person kann damit ein Video zu einer Wand tragen - Drag & Drop im Raum.

Technisch wird Lightspace mit Hilfe mehrerer Tiefenkameras und Projektoren umgesetzt. Diese sind über und zwischen Oberflächen platziert, um möglichst flexibel zu arbeiten. Die Anwender von Lightspace können beispielsweise einfach den Raum neu ordnen, wenn es notwendig ist. Ein an anderer Stelle platzierter Tisch soll von Lightspace als Touchscreenoberfläche wiedererkannt werden.

Microsoft zeigt dieses und andere Projekte rund um Eingabemethoden auf der UIST (ACM Symposium on User Interface Software and Technology), die derzeit stattfindet. Das Video, das jetzt die Runde macht, wurde bereits im März auf einer internen Microsoft-Veranstaltung aufgenommen, auf der verschiedene Forschungsabteilungen ihre Ergebnisse präsentieren. Es zeigt also einen recht alten Stand des Projekts, das erst zwei Monate vorher gestartet wurde.

An Lightspace wird offenbar weiter gearbeitet. Dank Microsofts Surface kann das Projekt auf eine solide und kommerziell bereits verwertete Grundlage setzen. Die Neuentwicklung konzentriert sich also auf das Verlegen der Interaktion in den Raum. Weitere Informationen finden sich in einem zehn Seiten umfassenden Forschungspapier.

Wie bei Forschungsprojekten üblich, lässt sich noch nicht sagen, ob und wann das Projekt als kommerzielle Lösung angeboten wird. An vergleichbaren Projekten arbeiten auch andere Forschungsgruppen: Intel zielt beispielsweise mit dem OASIS-Projekt auf Heimanwender. Das System soll besonders günstig werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  2. 0,49€
  3. 4,99€

hmjam 08. Okt 2010

Stimmt - M$ hat den Computer im Tisch erfunden! Okay - ich halte den Computer im...

applenervt 06. Okt 2010

Apple hat doch mit dem iPhone ein hübsches Produkt aus Microsoft's Forschungen gemacht. ;)

tilmank 06. Okt 2010

oder zumindest eine Szene daraus.

hmjam 05. Okt 2010

;-)

whocares 05. Okt 2010

Microsoft wird immer geiler. Mir gefallen die Jungs :-D


Folgen Sie uns
       


Google Nest Hub im Hands on

Ende Mai 2019 bringt Google den Nest Hub auf den deutschen Markt. Es ist das erste smarte Display direkt von Google. Es kann dank Google Assistant mit der Stimme bedient werden und hat zusätzlich einen 7 Zoll großen Touchscreen. Darauf laufen Youtube-Videos auf Zuruf. Der Nest Hub erscheint für 130 Euro.

Google Nest Hub im Hands on Video aufrufen
Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
Nuki Smart Lock 2.0 im Test
Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
    Vernetztes Fahren
    Wer hat uns verraten? Autodaten

    An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
    2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
    3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

    Bandlaufwerke als Backupmedium: Wie ein bisschen Tetris spielen
    Bandlaufwerke als Backupmedium
    "Wie ein bisschen Tetris spielen"

    Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
    Von Oliver Nickel


        •  /