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Modizer: Modplayer für iPhone, iPod und iPad

Modizer erweckt Musik von Videospiele- und Demoszenen-Klassikern auf Apples mobilen Geräten zum Leben. Die iOS-App versteht viele verschiedene Audioformate und kann Soundchips historischer Heimcomputer und Spielekonsolen emulieren.
/ Christian Klaß
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Entwickelt wurde der Modizer von Yohann 'Yoyofr' Magnien(öffnet im neuen Fenster), der damit Musik von Chris Hülsbeck(öffnet im neuen Fenster), Jochen Hippel, Purple Motion, Lizardking, Audiomonster, Rob Hubbard und Co. auf dem iPhone und dem iPad erlebbar machen will. Magien beschreibt Modizer als Modul- und Chiptunes-Player, der 400 verschiedene Audioformate von Amstrad CPC, Atari ST, C64, Amiga sowie von verschiedenen klassischen Spielekonsolen von Nintendo, NEC, Sega und Sony Computer Entertainment wiedergeben kann.

Dazu nutzt Modizer bekannte Bibliotheken und Soundchip-Emulatoren, darunter UADE, libmodplug, sidplay2 und die des Game Music Emulator. Die Wiedergabe lässt sich optisch aufpeppen, zudem läuft sie ab iOS 4.0 auch im Hintergrund, Playlists werden unterstützt.

Der Modizer bringt bereits einige Beispieldateien mit, darunter auch der Monkey-Island-Titelsong. Darüber hinaus kann die Software über eine Internetverbindung direkt auf die Modland- und HVSC-FTP-Server zugreifen.

Kein Mangel an Musik

Musikstücke lassen sich auch mit einem integrierten Webbrowser von anderen Quellen herunterladen und in die eigene Datenbank einfügen. Dabei werden auch in gebräuchlichen Kompressionsformaten verpackte Dateien unterstützt.

Über einen integrierten FTP-Server können Musikdateien über WLAN auf das iPhone oder iPad kopiert werden. Modizer erfordert mindestens iOS 3.0 und ein iPhone 3G oder iPod der zweiten Generation (2G), Magien empfiehlt jedoch ein iPhone 3GS. Optimiert wurde die Software auf iPad und iPhone 4, sie nutzt dort die volle Auflösung.

Modizer 1.0(öffnet im neuen Fenster) findet sich im iTunes-App-Store für 79 Cent. Gegenüber Toucharcade.com(öffnet im neuen Fenster) gab der Entwickler an, dass ein Update bald einige Optimierungen sowie eine Unterstützung für mdx- und pdx-Dateien vom Sharp X68000 bringen wird und zudem ein Wiedergabeproblem beseitigt, bei dem die letzte Sekunde eines Musikstücks fehlte. Zudem denke er über ein Bewertungssystem nach, mit dem die Nutzer sich gegenseitig gute Musikstücke empfehlen können.


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