3D ohne Brille

Toshibas neue GL1-Fernseher

Toshiba hat zwei brillenlose 3D-Fernseher für Japan angekündigt. Sie sollen dort ab Ende Dezember 2010 lieferbar sein, mit nur kleinen Bilddiagonalen und für voraussichtlich viel Geld.

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3D ohne Brille: Toshibas neue GL1-Fernseher

Toshiba setzt bei seinen autostereoskopischen Fernsehern auf eine selbst entwickelte Filtertechnik, die in ähnlicher Form auch bei konkurrierenden Geräten eingesetzt wird. Optische Filter sorgen dabei dafür, dass die Augen je nach Einblickwinkel zwei unterschiedliche Bilder angezeigt bekommen, erfordern allerdings Panels mit deutlich höheren Auflösungen.

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Bei Toshiba sind es neun verschiedene vertikale Betrachtungszonen. Beim 12-Zoll-Fernseher 3D Regza 12GL1 verteilen sie sich auf etwa 1,5 Millionen Pixel, die im 3D-Modus eine Auflösung von 466 x 350 Pixeln ergeben. Beim 20-Zoll-Pendant 3D Regza 20GL1 sind es etwa 8,3 Millionen Pixel, was dem Vierfachen von 1.920 x 1080p entspricht - und eine 3D-Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln ergibt.

  • Toshibas 12-Zoll-Fernseher 3D Regza 12GL1 (Foto: Toshiba)
  • Toshibas 20-Zoll-Fernseher 3D Regza 20GL1 (Foto: Toshiba)
Toshibas 12-Zoll-Fernseher 3D Regza 12GL1 (Foto: Toshiba)

Wie bei den Fernsehern mit 3D-Brillen wird bei Toshibas GL1-Serie das Videosignal über HDMI angesteuert. Damit lassen sich auch Blu-ray-3D-Filme einspeisen, deren Signale von einem Cell-Prozessor aufbereitet und auf die Pixel der LED-beleuchteten LCD-Panels verteilt werden. Die Displaytechnik wurde in Kooperation mit der Abteilung Toshiba Mobile Display entwickelt, die auch für Toshibas Smartphone-Abteilung tätig ist.

Die Preise vom 12-Zoll-Fernseher 3D Regza 12GL1 und vom 20-Zoll-Pendant 3D Regza 20GL1 sind laut Toshiba Japan noch offen. Wie vergleichbare Geräte werden sie wegen der aufwendigeren Technik wohl deutlich teurer sein als handelsübliche Fernseher mit 3D-Shutterbrillen. Und das obwohl sie bei Toshiba noch Bilddiagonalen bieten, die für das Wohnzimmer eigentlich viel zu klein sind. Für den 20-Zoller empfiehlt der Hersteller einen Betrachtungsabstand von 90 cm und für den 12er von 65 cm.

Verschiedene Hersteller haben bereits versucht, mit autostereoskopischen Fernsehern auf den Markt zu kommen - den großen Durchbruch hatte wegen der schnell bis über 10.000 Euro gehenden Preise jedoch noch keiner davon. Auch erinnerte das Bild auf derartigen Fernsehern bisher noch zu stark an Wackelbilder, so schillert das Bild störend und kleine Positionsveränderungen können den Betrachter schon irritieren.

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Der Alte 05. Okt 2010

hehe ja genau das ist das Problem... schau Dir mal PCs von vor 8 Jahren an. Das ist so...

Syndikatze 05. Okt 2010

Auf jeden fall! stell dir einfach mal vor wie sehr sich die TV anbieter freuen werden...

Real3D 04. Okt 2010

Das echte 3D gibt es eh nur im Musical oder im Theater... :-)

blub 04. Okt 2010

das macht es nicht sinnvoller...

irata_ 04. Okt 2010

Dann am besten ein Spiel mit Vektormonitor, da muss man sich auch keine ekeligen Pixel...



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