Sony: Überhitzungsprobleme bei neuen Spiegelreflexkameras
Die A55 soll nur 9 Minuten Videoaufnahmen bei einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius ermöglichen und 6 Minuten bei 30 Grad. Die A33 ist etwas widerstandsfähiger und kommt auf 11 und 7 Minuten bei diesen Temperaturen.
Wenn die automatische Bildstabilisierung abgeschaltet wird, soll die Aufnahmedauer deutlich steigen, teilte Sony Japan mit. Die Sensoren der beiden DSLRs sind beweglich aufgehängt und gleichen durch Gegenbewegungen das Zittern der Kamera aus. Wenn die Bildstabilisierung abgeschaltet wird, sollen die Überhitzungsprobleme(öffnet im neuen Fenster) erst deutlich später anfallen.
Eine generelle Lösung für das Problem gibt es aber offensichtlich nicht. Die Sony Alpha 33 und die Alpha 55 sind mit APS-C-Sensoren ausgerüstet, die Auflösungen von 14 und 16 Megapixeln erreichen. Beim Filmen erreichen sie hingegen 1.920 x 1.080i und nehmen im AVCHD-Format auf. Bei beiden Kameras kommt erstmals kein optischer, sondern ein elektronischer Sucher zum Einsatz. Der elektronische Sucher erreicht eine Auflösung von 1,15 Millionen Bildpunkten und deckt 100 Prozent des Bildfeldes ab. Der rückwärtige Monitor mit einer 3 Zoll (7,62 cm) großen Diagonalen ist schwenkbar und erreicht eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten.
Die Sony Alpha A33 soll rund 650 Euro kosten, mit Kitobjektiv DT 18-55 mm SAM liegt der Preis bei rund 750 Euro. Die A55 wird als Gehäuse rund 750 Euro kosten und mit dem Kit-Objektiv rund 850 Euro. Beide sollen in Deutschland ab Oktober 2010 im Handel erhältlich sein.
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