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Patentverletzung: Microsoft verklagt Motorola wegen Android

Microsoft hat den Smartphone-Hersteller Motorola verklagt. Nach Ansicht des Unternehmens verletzen die Android-Smartphones von Motorola neun Patente von Microsoft.
/ Jens Ihlenfeld
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Neben der Klage vor einem US-Bezirksgericht in Washington hat Microsoft auch eine Beschwerde vor der US-Handelsaufsicht ITC eingereicht. Microsoft wirft Motorola vor, mit seinen Android-Smartphones neun Patente zu verletzen, die Kernfunktionen von Smartphones abdecken.

Dabei gehe es um Funktionen wie die Synchronisation von E-Mails, Kalendern und Kontakten, das Ansetzen von Terminen und Benachrichtigungen über Änderungen der Signalstärke oder den Akkuladestand.

Dabei geht es Microsoft nicht speziell um Motorolas Geräte, sondern Googles Smartphone-Betriebssystem Android im Allgemeinen, macht Microsoft-Justiziar Horacio Gutierrez in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) deutlich. Implizit wirft er Google vor, mit Android rücksichtslos Patente anderer zu verletzen und verweist dabei auch auf die Klagen von Apple gegen HTC und Oracle gegen Google .

Die in der Klageschrift(öffnet im neuen Fenster) angeführten Patente decken unter anderem einen einheitlichen Namensraum, lange und kurze Dateinamen ( 5,579,517(öffnet im neuen Fenster) und 5,758,352(öffnet im neuen Fenster) ), den Umgang mit Flash-Speicher ( 6,621,746(öffnet im neuen Fenster) ), eine Abstraktionssicht für Funkhardware in einem Smartphone ( 6,826,762(öffnet im neuen Fenster) ), die Verwaltung von Kontakten in einer Datenbank ( 6,909,910(öffnet im neuen Fenster) ), eine flexible Architektur, um Applikationen über Statusänderungen zu informieren ( 7,644,376(öffnet im neuen Fenster) ), das Verhalten von Kontextmenüs ( 5,664,133(öffnet im neuen Fenster) ), Offline-Unterstützung ( 6,578,054(öffnet im neuen Fenster) ) und das Erzeugen von Terminanfragen ( 6,370,566(öffnet im neuen Fenster) ) ab.


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