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Medal of Honor: Game over für die Taliban

Die ersten Vorwürfe, unter anderem vom britischen Verteidigungsminister, hat Electronic Arts noch weggesteckt – jetzt wurde der Druck durch die US-Armee offenbar doch zu groß: Der Publisher gibt Spielern doch keine Möglichkeit, im Multiplayermodus als Taliban zu kämpfen.
/ Peter Steinlechner
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Kurz vor Veröffentlichung des Ego-Shooters Medal of Honor entfernt Electronic Arts die Möglichkeit, dass Spieler im Multiplayermodus als Taliban antreten. Stattdessen heißt die Fraktion, die dort im Clinch mit US-Truppen liegt, schlicht Opposing Force. EA begründet die Änderung auf der offiziellen Webseite(öffnet im neuen Fenster) des Spiels damit, dass man nun doch auf die Familien gefallener Soldaten gehört habe. Mindestens genauso ausschlaggebend dürfte sein, dass die US-Armee verboten hat, das Actionspiel in den Einzelhandelseinrichtungen der Kasernen und über die Onlineshops des Militärs anzubieten.

Medal of Honor – Multiplayertrailer
Medal of Honor – Multiplayertrailer (02:36)

Auch hochrangige Militärs hatten kritisiert, dass Spieler als Taliban antreten können. Der britische Verteidigungsminister Liam Fox hatte den Einzelhandel bereits im August 2010 gebeten, das Programm nicht in sein Sortiment aufzunehmen. Das Actionspiel soll am 14. Oktober 2010 für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erscheinen.


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