Spieletest Enslaved

Hauen im Dienst der Herrin

Das Kämpfen und Klettern in Enslaved wäre nicht weiter aufregend, wenn es nicht so nett verpackt wäre: in stimmungsvolle Grafik und in eine Handlung mit erstaunlich sympathischen Figuren. Selten haben Dialoge zwischen Held und Heldin in einem Computerspiel so viel Spaß gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Spieletest Enslaved: Hauen im Dienst der Herrin

"Wenn ich sterbe, stirbst du", sagt die bildhübsche Trip kurz nach dem Start des Actionspiels Enslaved: Odyssey to the West zu ihrem Begleiter Monkey. Die Dame meint das nicht romantisch, sondern wörtlich: Sie hat dem muskelbepackten Haudrauf ein Sklavenstirnband verpasst, und fortan sind die Schicksale der beiden aneinander gebunden. Der Spieler steuert Monkey, der bereits zuvor in Sklavendiensten stand, und muss mit ihm Gefahren für Trip beiseite räumen. Das Ganze geschieht in einer größtenteils idyllischen Dschungelwelt, die seit vielen Jahren über den Ruinen der offenbar völlig zerstörten USA wuchert.

Inhalt:
  1. Spieletest Enslaved: Hauen im Dienst der Herrin
  2. Unkompliziertes Kampfsystem

Der erste Abschnitt, in dem Monkey auf einem fliegenden Sklaventransporter unterwegs ist, erinnert mit einer ungewöhnlich spannend geskripteten Flucht an einige Momente aus Uncharted 2. Später steuert der Spieler Monkey in klassischer Actionmanier aus der Schulterperspektive durch linear angelegte Umgebungen. Normalerweise läuft Enslaved so ab, dass Trip und Monkey einen großen Abschnitt betreten. Dann zeigt die Kamera den Ausgang sowie Feinde, Hindernisse und Besonderheiten. Aufgabe des Spielers ist es, einen Weg bis zum Ziel zu finden - und zwar so, dass auch seine Freundin, die wesentlich empfindlicher ist und nicht so gut klettern kann, mitkommt.

Trip folgt ihm, solange der Weg nicht versperrt oder zu gefährlich ist, automatisch - aber die Interaktion zwischen den beiden ist es, die Enslaved ungewöhlich macht. So muss der Spieler gelegentlich überlegen, wie er Trip so über Vorsprünge katapultiert, dass sie ihm eine Leiter herablassen kann. Mit einem Kreismenü kann Monkey zum einen die Kamera jederzeit auf Trip ausrichten, ihr zum anderen Befehle erteilen: etwa, dass sie weiterläuft oder ihm eine heilende Spritze verpasst.

  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
  • Enslaved
Enslaved

Je nach Umgebung muss Monkey gelegentlich Feinde oder das Feuer von stationären Geschützen durch lautes Rufen in seine Richtung locken, um von Trip abzulenken. Oder er erteilt ihr den Befehl, das Gleiche für ihn zu tun - dann hat er ein paar Sekunden, um sich von Deckung zu Deckung bis ans Ziel vorzuarbeiten. Der Spieler muss mit Monkey oft und teils lange klettern, was zumindest am Anfang fast zu einfach geraten ist: Stellen, an denen der Held sich festhalten kann, leuchten gut sichtbar auf, abstürzen kann er nicht. Erst später muss es schnell gehen, weil etwa lockere Haken nach ein paar Augenblicken aus der Wand brechen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Unkompliziertes Kampfsystem 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Björn 07. Okt 2010

Danke, das hat mir einen Beitrag erspart. Genau das, was ich auch gedacht habe. Aber es...

Metzelkater 05. Okt 2010

Wie soll ich mir das vorstellen, muss man das ganze Spiel über Panik schieben das der...

YOU. 05. Okt 2010

I beg to differ!

DER GORF 05. Okt 2010

Das hängt meistens alles davon ab wo und wie man den PC aufbaut... ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Milliarden-Übernahme: Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter
    Milliarden-Übernahme  
    Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter

    Mit Blick auf die Zählung von Spam-Konten bei Twitter hat Elon Musk gefragt, ob die mehr als 200 Millionen Twitter-Nutzer angerufen worden seien.

  2. 4K-Fernseher von Samsung mit 260 Euro Rabatt bei Amazon
     
    4K-Fernseher von Samsung mit 260 Euro Rabatt bei Amazon

    Günstige 4K-Fernseher, Microsoft Surface Produkte, eine Echo-Show-Aktion und viele weitere spannende Produkte gibt es derzeit bei Amazon.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Geleaktes One Outlook ausprobiert: Wie Outlook Web, nur besser
    Geleaktes One Outlook ausprobiert
    Wie Outlook Web, nur besser

    Endlich wird das schreckliche Mail-Programm in Windows 10 und 11 ersetzt. One Outlook ist zudem mehr, als nur Outlook im Browser.
    Ein Hands-on von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 400€ Rabatt auf Gaming-Stühle • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar • MindStar (u.a. Gigabyte RTX 3090 24GB 1.699€) • LG OLED TV (2021) 65" 120 Hz 1.499€ statt 2.799€ [Werbung]
    •  /