Abo
  • Services:

Wikileaks

Zwei weitere Aktivisten treten zurück

Wikileaks hat nach Daniel Domscheit-Berg zwei weitere Mitarbeiter verloren: Herbert Snorrason trat aus Unmut über den Weggang Domscheit-Bergs zurück. Außerdem ging ein Programmierer.

Artikel veröffentlicht am ,
Wikileaks: Zwei weitere Aktivisten treten zurück

Vor wenigen Tagen hatte der deutsche Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg seinen Rücktritt bekanntgegeben. Als Aktivist hatte er sich Daniel Schmitt genannt. Auf der Wikileaks-Twitter-Seite war hingegen gemeldet worden, Domscheit-Berg sei schon einen Monat zuvor beurlaubt worden.

Inhalt:
  1. Wikileaks: Zwei weitere Aktivisten treten zurück
  2. Kritik unerwünscht

Nun trat auch Snorasson zurück - aus Protest über dem Umgang von Wikileaks-Gründer Julian Assange mit Domscheit-Berg. Außerdem verabschiedete sich ein Programmierer von Wikileaks.

Snorrason war für die geheimen Chatrooms bei Wikileaks verantwortlich. Aus einem Chatprotokoll einer Unterhaltung zwischen Assange und Domscheit-Berg geht hervor, dass der ehemalige Wikileaks-Sprecher von Assange verdächtigt wurde, Interna anderer Wikileaks-Aktivisten an das Nachrichtenmagazin Newsweek weitergegeben zu haben.

Kritiker geopfert

Aus den internen Beratungen geht hervor, dass eine Gruppe von Wikileaks-Mitarbeitern Assanges Äußerungen im Rahmen seiner Anklage wegen Belästigung in Schweden kritisiert hat. Assange hatte über die Wikileaks-Webseite eine Verschwörung gegen ihn als Grund für die Anschuldigungen verantwortlich gemacht. Die Mitarbeiter hatten daraufhin Assange nahegelegt, bis zur endgültigen Klärung seine öffentlichen Auftritte zu reduzieren. Inzwischen wurde der ursprüngliche Vorwurf der Vergewaltigung gegen Assange widerrufen, er darf Schweden auch verlassen. Die Ermittlungen gegen ihn wegen der Belästigung einer Frau laufen aber weiter.

Stellenmarkt
  1. Omniga GmbH & Co. KG, Regensburg
  2. HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Gmunden (Österreich), Pfaffenhofen, Raum Ingolstadt

In dem Chat kritisierte Domscheit-Berg Assanges autoritäre Art und warf ihm vor, ihn als Boten schlechter Nachrichten aus den eigenen Reihen zu opfern. Er sprach von einem schweren Vertrauensverlust und hielt Assange vor, dessen Unterstützung schwinde auch in den eigenen Reihen. Assange beurlaubte Domscheit-Berg daraufhin für einen Monat, gab ihm aber die Möglichkeit, später gegen die Beurlaubung Einspruch einzulegen. Da ein solcher Termin für eine "Anhörung" Domscheit-Bergs bei Assange aber nie stattfand, trat Domscheit-Berg zurück.

Das Chatprotokoll wurde dem Nachrichtenportal Wired.com zugespielt. Domscheit-Berg sei nicht für die Veröffentlichung des Protokolls verantwortlich, schreibt Wired.com, bestätige aber den Inhalt.

Kritik unerwünscht 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Define R6 für 94,90€ + Versand und Zotac GeForce GTX 1080 Ti Blower für 639€ + Versand)
  2. 295,99€ (Vergleichspreis ca. 335€) - Aktuell günstigste 2-TB-SSD!
  3. (einzeln für 99€, 2er-Set für 198€ und 3er-Set für 297€)
  4. 194,90€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)

jonnyblue 16. Dez 2010

Ich empfehle einen interessanten Artikel von William Engdahl bei kopp online,der stimmt...

Coffee 01. Okt 2010

... sicher. Die Frage ist nur, ob die Agencies es geschafft haben, Leute innerhalb von...

Demokrat 01. Okt 2010

Das ist das Ende der Wikiprawda! Selbst hochrangige Vertreter sehen das Konzept als...

deranderschlaub... 01. Okt 2010

Naja ich kann mir gut vorstellen, dass der Behörden- und Geheimdienstdruck mittlerweile...

Mit_linux_wär_d... 01. Okt 2010

Würde es Dir viel ausmachen, diese Behauptungen zu belegen? Sonst würde ich nämlich...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

    •  /