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High Speed Data Link

OCZ ist SATA zu langsam

Die SATA-Schnittstelle ist OCZ selbst in ihrer schnellsten Ausführung zu langsam für SSDs. Um trotzdem externe Laufwerke schnell genug anbinden zu können, hat OCZ eine eigene Schnittstelle entwickelt: High Speed Data Link, kurz HSDL.

OCZ will eine schnellere Schnittstelle, damit die eigenen SSDs nicht mehr ausgebremst werden. Dass SATA zu einem Flaschenhals wird, hätte zu Zeiten der Festplatten sicher kaum einer gedacht. Selbst im RAID-Verbund sind die hohen Datentransferraten nicht immer erreichbar. Doch obwohl das SATA-Konsortium erst eine Verdoppelung von 300 MByte/s auf 600 MByte/s beschlossen hat und erste Geräte bereits auf dem Markt sind, geht das OCZ Technology nicht weit genug.

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Unzufrieden mit der Leistung bestehender Schnittstellen hat sich OCZ entschieden, lieber eine neue Schnittstelle zu entwickeln. Diese gehört OCZ und braucht einen eigenen, per PCIe angebundenen Controller. 20 GBit/s oder 2,5 GByte/s sollen über einen einzelnen HSDL-Kanal erreichbar sein. Mehrere Kanäle sollen kombinierbar sein, damit dürften PCIe-x4-Anschlüsse selbst in der zweiten Generation mit ihren derzeit theoretisch erreichbaren 2 GByte/s zu langsam sein. Es wären acht oder gar 16 Lanes notwendig.

HSDL wird erstmals von der kommenden 3,5-Zoll-SSD mit dem Namen Ibis unterstützt. OCZ will mit solch einer Lösung auch im professionellen Markt auftreten, wo schnelle Datenspeicher verlangt werden, die zudem besonders viele Operationen in kurzer Zeit abarbeiten können.

HSDL soll gegenüber Partnern geöffnet werden. Diese könnten in Zukunft Controllerkarten oder SSDs anbieten. Auch eine Integration in High-End-Mainboards wäre vorstellbar. In der Zwischenzeit wird OCZ jeder SSD mit HSDL-Anschluss eine eigene Controllerkarte beilegen. Controller mit vier HSDL-Anschlüssen soll es in Zukunft von OCZ ebenfalls geben.

OCZ bietet bereits SSDs an, die schneller als die SATA-Schnittstelle mit 600 MByte/s sind. Das Revodrive X2 erreicht theoretisch mit seinen vier Sandforce-Controllern auf zwei Platinen verteilt über 700 MByte/s und nutzt deswegen einen PCIe-x4-Slot der ersten Generation mit vier Lanes zu je 250 MByte/s.

Preise konnte Anandtech bereits in Erfahrung bringen und hat sogar einen Test veröffentlicht. So liegt das kleinste Modell mit 100 GByte bei etwa 500 US-Dollar. Für 960 GByte muss ein Interessent rund 2.800 US-Dollar hinlegen. Dafür bekommt der Anwender recht hohe Datentransferraten. Anand Lal Shimpi konnte lesend bis zu 804 MByte/s erreichen. Schreibend ist die externe SSD mit 675 MByte/s in bestimmten Situationen ebenfalls schneller als der aktuelle SATA-Standard. Die Ibis-SSD ist damit schneller als die ähnlich konstruierte SSD Revodrive X2.


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Zielscheibe 16. Okt 2010

Das ist wie beim Autoverkauf versuch mal einem Bauern auf seiner Schotterpiste einen...

Besserwisser01 16. Okt 2010

Warum steckt man die Festplatten nicht gleich auf den PCI-e Bus?

ftrvhgbhnk 01. Okt 2010

Also ICH würde zumindest eien Treiber bauen der die Maximalgeschwindigkeit der besten...

Linux User 01. Okt 2010

Meinst Du eine selbstentwickelte proprietäre Schnittstelle kommt billiger? Zumal die...

Unterschied 30. Sep 2010

so groß ist der Unterschied beim Lesen und Schreiben bei Platten nun auch wieder nicht.



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