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Off-Roadmap SKUs: Vier Sonderprozessoren für Notebooks von Intel

Neben den am vergangenen Montag vorgestellten acht neuen Mobilprozessoren bietet Intel vier weitere Modelle an. Sie stehen nicht in der Preisliste, weil sie nur auftragsbezogen geliefert werden. Inzwischen liegen die Daten dieser Sondermodelle vor.
/ Nico Ernst
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Intel hat schon seit Jahren neben den Prozessoren der offiziellen Preisliste(öffnet im neuen Fenster) auch die sogenannten "Off-Roadmap SKUs" im Programm. Damit bezeichnet der Chiphersteller CPUs, die nicht langfristig angeboten, sondern nur für große PC-Hersteller auf Auftrag gefertigt werden. Die Notebookmacher brauchen solche Produkte bisweilen, um mit einem Rechner einen vorgegebenen Preispunkt zu treffen, der dabei oft von großen Handelsketten für Sonderaktionen vorgegeben wird.

Die Preise für die Off-Roadmap-Prozessoren macht Intel in der Regel nicht öffentlich, in der CPU-Datenbank ARK(öffnet im neuen Fenster) des Herstellers sind sie aber dennoch zu finden. Dort hat die vier neuen Sonderlinge nun CPU World(öffnet im neuen Fenster) entdeckt. Alle im folgenden genannten Prozessoren basieren auf dem Arrandale-Kern in 32-Nanometer-Technik, neben dem im Gehäuse noch der Grafikprozessor HD Graphics aus 45-Nanometer-Fertigung sitzt. Die CPU-Dies verfügen bei allen Modellen über 3 MByte L3-Cache. Damit dürfte Intel wie üblich dasselbe Die in verschiedenen Modellreihen anbieten, die Differenzierung erfolgt über Taktfrequenzen und Funktionen wie Turbo-Boost und Hyperthreading.

ProzessorBasistaktmax. TurboKerne / ThreadsL3-CacheTDP (Watt)
Core i5-460M2,53 GHz2,8 GHz2 / 43 MByte35 Watt
Core i3-380M2,53 GHz-2 / 43 MByte35 Watt
Pentium P62002,13 GHz-2 / 23 MByte35 Watt
Pentium P61002,0 GHz-2 / 23 MByte35 Watt

Der schnellste neue Prozessor ist der Core i5-460M mit 2,53 GHz Basistakt. Per Turbo kommt er auf bis zu 2,8 GHz, wenn nur einer der Kerne belastet ist. Zusätzlich verfügt diese CPU über Hyperthreading, kann also vier Threads parallel bearbeiten. Der Grafikkern kann seinen Takt wie auch die CPU selbst steigern, und zwar von 500 bis 766 MHz. Die anderen neuen Prozessoren kommen dabei höchstens auf 667 MHz.

Mit vier Threads umgehen kann auch der Core i3-380M, dem aber der Turbo fehlt. Folglich arbeitet dieser Prozessor mit maximal 2,53 GHz. Derzeit steckt in der ARK-Datenbank zu dieser CPU noch ein Tippfehler, der in der Überschrift den Prozessor mit 3,53 GHz ausweist. Die neuen Pentium-Prozessoren, die ebenfalls auf Arrandale basieren, müssen ganz ohne Turbo-Boost und Hyperthreading auskommen. Der P6200 kommt dabei auf 2,13 GHz, der P6100 auf 2,0 GHz.

Mit je 35 Watt TDP sind die neuen Mobilprozessoren nicht besonders sparsam, aber aufgrund höherer Fertigungsausbeute bei Standardspannungen wie alle Off-Roadmap SKUs vermutlich besonders günstig. Besonders flache und leise Notebooks sind damit aber nicht zu erwarten.


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