Abo
  • Services:

Spitzelprozess

Zumwinkel will nicht als Zeuge aussagen

Im Spitzelprozess der Telekom will Zumwinkel nicht als Zeuge aussagen. Der einstige Chefkontrolleur argumentiert, er könne sich durch seine Aussage selbst belasten. Exvorstandschef Ricke dagegen redet.

Artikel veröffentlicht am ,

Der ehemalige Telekom-Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel will in dem Spitzelprozess um ausspionierte Telefonate von Journalisten und Aufsichtsräten nicht erscheinen, berichtet das Handelsblatt. In einem Schreiben an den Vorsitzenden Richter des Bonner Landgerichts, Klaus Reinhoff, erklärt Zumwinkel, dass er von seinem Auskunftsverweigerungsrecht Gebrauch mache und sich nicht zur Sache äußern wolle. Das erfuhr das Handelsblatt aus dem Umfeld der Beteiligten. Das Gericht und Zumwinkels Anwalt wollten sich auf Anfrage nicht dazu äußern.

Stellenmarkt
  1. GovConnect GmbH, Hannover, Oldenburg
  2. über HRM CONSULTING GmbH, Leipzig

Der einstige Chefkontrolleur argumentiert, er könne sich durch seine Aussage selbst belasten. Zumwinkel gehörte in der Affäre ebenso wie Ricke zunächst zu den Beschuldigten. Die Staatsanwaltschaft hat die beiden Manager aber nicht angeklagt.

Juristisch ist die Lage zweideutig: Einerseits gibt die Strafprozessordnung Zeugen das Recht, die Aussage zu verweigern, wenn sie sich damit selbst belasten könnten. Andererseits muss ein Zeuge aussagen, wenn er damit zum Sachverhalt beitragen kann. Richter Reinhoff wird vermutlich am nächsten Verhandlungstag, diesen Freitag, mit den Prozessbeteiligten entscheiden, ob Zumwinkel aussagen muss.

Interessanterweise ist Zumwinkel bisher im Prozess noch gar nicht beschuldigt worden. Anders dagegen Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke: Ihn will der Hauptangeklagte, ein Abteilungsleiter der Konzernsicherheit, vor Beginn der Spitzelei darüber informiert haben, dass man Telefonate ausspionieren könne. Ein Sprecher von Ricke teilte mit, dass Ricke aussagen werde. [von Sandra Louven / Handelsblatt]



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. ab 349€

meinGott 29. Sep 2010

Er ist doch nicht angeklagt, das wüsste er sonst! Also muss er als Zeuge aussagen.

meinGott 29. Sep 2010

Ja es geht um das komplette Fernbleiben. Er hat nämlich kein generelles...

Gestaltungsmiss... 29. Sep 2010

man nur dann für sich in Anspruch nehmen kann, nicht aussagen zu müssen, wenn man auch...

meinGott 29. Sep 2010

Ja und deswegen hat er wie jeder andere Bürger seinen Arsch zur Verhandlung zu schleppen...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  2. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren
  3. Elektromobilität Norwegische Elektrofähre ist sauber und günstig

Anthem angespielt: Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall
Anthem angespielt
Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall

E3 2018 Eine interessante Welt, schicke Grafik und ein erstaunlich gutes Fluggefühl: Golem.de hat das Actionrollenspiel Anthem von Bioware ausprobiert.

  1. Dying Light 2 Stadtentwicklung mit Schwung
  2. E3 2018 Eindrücke, Analysen und Zuschauerfragen
  3. Control Remedy Entertainment mit übersinnlichen Räumen

Game Workers Unite: Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!
Game Workers Unite
Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!

Weniger Crunchtime, mehr Lunchtime: Die Gewerkschaft Game Workers Unite will gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Spielebranche vorgehen - auch in Deutschland.
Von Daniel Ziegener

  1. Spielebranche Neue Konsole unter dem Markennamen Intellivision geplant
  2. The Irregular Corporation PC Building Simulator verkauft sich bereits 100.000 mal
  3. Spielemarkt Download-Anteil bei Games steigt auf 42 Prozent

    •  /