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Spezifikationen der JEDEC: Standardisierte Testverfahren für SSDs

Die Lebensdauer einer Solid-State-Disc ist eine der Hauptsorgen von Anwendern der Flash-Festplatten. Die JEDEC hat deshalb nun für Clients und Server zwei verschiedene Methoden spezifiziert, mit denen SSDs getestet werden sollen.
/ Nico Ernst
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Das Normierungsgremium JEDEC schreibt mit seinen Testverfahren nicht vor, wie lange eine SSD funktionieren muss. Vielmehr gibt es nun für "Enterprise" genau umrissene Lasten (Workloads), welche das Schreib- und Lesevolumen einer SSD beschreiben. Für Clients, also auch PCs, soll eine entsprechende Spezifikation bald folgen. Die bei Servern besonders wichtigen Werte für Temperaturen sind dabei auch festgelegt. Eines der Ergebnisse sind die geschriebenen Terabyte (TBW) bis zum Ausfall eines Laufwerks.

Ideal für Anwender wäre es, wenn SSD-Hersteller in Zukunft die Lebensdauer einer SSD "laut JEDEC" unter dem Verweis auf die Workloads angeben würden. Da fast alle namhaften Hersteller von Flash-Speicher Mitglied des Gremiums sind, ist das nicht unwahrscheinlich. Die JEDEC will die Testverfahren für SSDs auf einer Konferenz genauer vorstellen, die ab dem 5. Oktober 2010 im kalifornischen San Jose stattfindet. Die Sprecher sind dabei unter anderem ein Vertreter von Seagate sowie ein Mitarbeiter des Controllerherstellers Sandforce.

Die schon veröffentlichten Spezifikationen lassen sich für die Umgebungsparameter(öffnet im neuen Fenster) sowie die Definition der Workloads(öffnet im neuen Fenster) nach Registrierung bei der JEDEC herunterladen.


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