Frust in der Box

Der Mehrspielermodus von F1 2010 unterstützt bis zu zwölf menschliche Piloten. Das Fahrerfeld wird auf Wunsch mit einem Dutzend weiteren KI-Kontrahenten aufgestockt. Online nervt vor allem das automatisierte Boxenstopp-System, das auch im Solospiel für Verwirrung sorgen kann. Autos, die nahe beieinander gleichzeitig in die Boxengasse einbiegen, werden transparent und fahren ein paar Meter ineinander, bevor sie zum Reifenwechsel anhalten. Die Dauer von Boxenstopps variiert nach dem Zufallsprinzip. Das sorgt für Frust, denn so fallen Spieler nach Aufholjagden oder hart erarbeiteten Positionen unverdient wieder zurück.

  • Bei Regenrennen ist es spürbar rutschiger.
  • Alle 19 Strecken sind in F1 2010.
  • Natürlich fehlt auch Michael Schumacher nicht - nur Nick Heidfeld.
  • In der Garage können Spieler die Zeiten der Gegner observieren.
  • Das richtige Schnellsetup ermöglicht schnellere Rundenzeiten.
  • Die Ideallinie ist immer eingeblendet, nur in Kurven sichtbar oder ausschaltbar.
  • Das Schadensmodell hat seinen Namen nicht verdient.
  • Die Replays haben TV-Kamerawinkel.
  • Di Grassi und Kovalainen liefern sich ein heißes Duell.
  • Fünf Kameraperspektiven stehen zur Auswahl.
  • Wir knallen volle Breitseite in die Streckenbegrenzung und verlieren den Flügel.
  • Die Fahrhilfen bestimmen den Schwierigkeitsgrad.
  • F1 2010 bietet die bisher schönsten Regenrennen.
  • Zwischen den Rennen wählt der Spieler aus wenigen Antwortmöglichkeiten seine passende.
  • Rennen können auch in voller Länge gefahren werden.
Das Schadensmodell hat seinen Namen nicht verdient.
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F1 2010 ist für Playstation 3, Xbox 360 und Windows-PC erschienen. Die PC-Version setzt mindestens einen Zweikernprozessor mit 2,4 GHz, 1 GByte RAM und eine Geforce 7800 oder Radeon X1800 voraus. Für den Multiplayermodus ist je nach Plattform eine Games-for-Windows-Live-, Xbox-Live- oder Playstation-Network-Mitgliedschaft erforderlich.

Fazit

Mit F1 2010 hat Codemasters das Fundament für eine erstklassige Videospielzukunft der Formel 1 gelegt. Die Grafik ist gut, das Fahrgefühl toll und Spieler sind immer wieder motiviert, noch ein paar Hundertstel auf den abwechslungsreichen Strecken herauszuholen. Auch der Solomodus kann beim ersten Durchspielen überzeugen.

Für die Pole Position reicht es aber noch nicht: Je mehr Zeit Spieler mit F1 2010 verbringen, desto stärker treten die Macken in den Vordergrund. Wieso falle ich nach Boxenstopps immer so weit zurück? Warum kann ich in Interviews ständig nur das Gleiche sagen, und weswegen kommen regelmäßig alle Autos ins Ziel? Hier würde ausnahmsweise mehr Realismus zu mehr Spielspaß führen.

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pat 19. Okt 2010

was ich richtig schlecht finde, ist das ich JEDE Runde in die Box soll... das kann ja...

bulk1000 30. Sep 2010

Nachtrag: als Eingabegerät würde ich ein gutes bis sehr gutes (also auch teures bis sehr...

Bulk1000 30. Sep 2010

@Matthias_1983: Viele von diesen Punkten sind mir ebenfalls aufgefallen. Nach links und...

Hotohori 28. Sep 2010

Du vielleicht nicht, aber da draußen gibt es leider genug "Spieler", die das machen. Ich...



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