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Playstation 3: Firmware 3 sorgt für Controller- und Audioärger

Auf den ersten Blick war die Firmware 3.5 für die Playstation 3 ein hochwillkommenes Update - aber nach und nach zeigt sich, dass sich viele Spieler damit Probleme mit ihren Controllern einhandeln. Auch im Hinblick auf High-End-Audioformate gibt es Beschwerden.
/ Peter Steinlechner
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Die Warnung klingt dramatisch: Sony weist darauf hin, dass nachgemachte Controller für die Playstation 3 im Umlauf sind, die sich entzünden oder sogar explodieren können. Wohl auch aus diesem Grund sperrt das Mitte September 2010 für die Konsole veröffentlichte Update auf Firmware 3.50 einige nicht lizenzierte Eingabegeräte aus.

Allerdings sind die Entwickler dabei wohl über das Ziel hinausgeschossen: Angeblich sind auch offiziell von Sony zertifizierte Controller betroffen, etwa des Herstellers Mad Catz. Der hat inzwischen reagiert und sagt, dass lediglich einige ältere, vor 2008 hergestellte Eingabegeräte wie das Wireless PS3 Gamepad ein Problem haben - ein kostenloser Tausch sei möglich. Neben Controllern sind angeblich auch viele USB-Sticks betroffen. Das nährt den Verdacht, dass Firmware 3.50 ein weiteres Mittel von Sony im Kampf gegen Konsolenhacker und den PSJailbreak-Stick ist.

Nicht ganz glücklich mit Firmware 3.50 sind auch einige Fans von 3D-Spielfilmen. Zwar lassen sich nach dem Update auch 3D-Blu-rays auf der Playstation 3 abspielen, allerdings unterstützt die Konsole bei Streifen mit räumlicher Tiefe nicht die Audiostandards Dolby TrueHD und DTS-HD, sondern verwendet Dolby Digital und DTS.


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