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Asteroids, Centipede & Co: Atari will Originale statt Klone

Wer Spieleklassiker nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte Spieleklassiker in Verkehr bringt, der könnte künftig auch mit Atari zusammenarbeiten: Das Unternehmen will dafür sorgen, dass geklonte Asteroids und andere Titel durch Originale ersetzt werden.
/ Peter Steinlechner
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Es ist einfach, Java- oder Flash-Versionen von Spieleklassikern wie Asteroids, Missile Command oder Centipede im Internet zu finden. Allerdings handelt es sich dabei meist nicht um die Originale, sondern um mehr oder weniger abgewandelte Klone, meist mit etwas anderem Namen. Das US-Unternehmen Atari, dem eine Reihe klassischer Spielemarken gehört, will jetzt selbst an den teils kostenlos, teils gegen Geld angebotenen Programmen verdienen: Die Firma startet ein Programm namens Atari Games Online(öffnet im neuen Fenster), mit dem unter anderem die Betreiber von Onlineportalen und sozialen Netzwerken dazu gebracht werden sollen, die Originale in ihre Seiten einzubetten.

Atari will die potenziellen Partner locken, indem ihnen Unterstützung bei der Vermarktung, Marktanalyse und Monetarisierung – sowohl durch Item-Selling als auch durch Werbung – angeboten wird. Im Gegenzug soll anfallender Gewinn zwischen den Beteiligten geteilt werden. Inwieweit Atari seine Rechtsanwälte aktiv nach möglicherweise illegalen Versionen suchen lässt, ist unklar.

Neben den teils noch aus den 80er Jahren stammenden, unveränderten Klassikern soll es auch Neuauflagen mit überarbeitetem Spielprinzip sowie vollständig neu entwickelte Titel geben. Unabhängige Entwickler können sich darum bewerben, derartige Spiele im Rahmen von Atari Games Online zu produzieren.


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