Evolta: Das Wandern ist des Roboters Lust

Panasonic hat den Roboter Evolta(öffnet im neuen Fenster) auf eine Wanderung von Tokio nach Kyoto geschickt. Mit dem langen Robotermarsch will der japanische Elektronikkonzern die Leistungsfähigkeit seiner gleichnamigen Akkus demonstrieren.
Ferngesteuerter Roboter
Entwickelt wurde der humanoide Evolta vom japanischen Unternehmen Robo Garage, einer Ausgründung der Universität in Kyoto. Der Roboter ist 15 cm groß und wiegt ein knappes Kilogramm. Er besteht aus Kunststoff, Kohlefaser und Titan. Gesteuert wird er mit einem Gerät, das ihm vorausgetragen wird und auf dessen Signale er reagiert.
Als Energiespeicher dienen zwölf Mignonzellen (AA) von Typ Evolta. Damit soll der kleine Roboter die 500 km lange Strecke schaffen. Dabei wird er noch einen kleinen zweirädrigen Karren ziehen, der 17 cm hoch und 40 cm lang ist, in dem er weitere Akkus transportiert. Der Roboter selbst hat nur Platz für zwei Akkus.
Rekordgewohnt
Start war am gestrigen Donnerstag in der Hauptstadt Tokio. Evolta schafft etwa 3 bis 5 Kilometer in der Stunde. Er soll nur bei Helligkeit laufen. Geht alles nach Plan, wird er am 10. Dezember in der alten Kaiserstadt Kyoto eintreffen.
Der Roboter ist die Jagd nach Rekorden gewohnt: 2008 kletterte an einem Seil 530 Meter weit den Grand Canyon hinauf. Im Jahr darauf fuhr er 24 Stunden lang über die Rennstrecke im französischen Le Mans und legte dabei eine Strecke von knapp 24 km zurück.

Wer Japanisch kann, kann die Reise des Roboters per Video und Twitter-Feed auf einer von Panasonic eingerichteten Website(öffnet im neuen Fenster) verfolgen.



