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Spielebranche: Electronic Arts lizenziert Unity-Engine

Die Entscheidung dürfte langfristige Folgen haben: EA hat von Unity Technologies die Entwicklungsumgebung Unity lizenziert. Damit will der Publisher das plattformübergreifende Entwickeln von Spielen erleichtern und Kosten sparen.
/ Peter Steinlechner
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Der Spielepublisher Electronic Arts hat die Unity-Middleware des US-Unternehmens Unity Technolgy(öffnet im neuen Fenster) aus San Francisco lizenziert. "Wir haben Jahre damit verbracht, uns Entwicklungswerkzeuge aller Art anzuschauen. Unity ist eine der größten Festlegungen, die wir jemals gemacht haben" , kommentierte Richard Hilleman, Chief Creative Director bei EA, den Abschluss. Unity soll vor allem das plattformübergreifende Entwickeln radikal beschleunigen und vereinfachen. Die Middleware unterstützt Windows, Mac OS, Xbox 360, Playstation 3, Wii, iPhone und iPad, Android und über ein Plugin auch Browser.

Wii - Unity - Highlights
Wii - Unity - Highlights (10:20)

Unity bietet eine breit angelegte Entwicklungsumgebung, die mit so gut wie jedem dezidierten Entwicklungsprogramm und den wichtigen Middlewaremodulen zusammenarbeitet. Die Grafikengine unterstützt Direct3D, OpenGL und weitere benötigte Schnittstellen, außerdem beherrscht sie die relevanten Textur-, Grafik- und Effekttechnologien. Für welche Plattformen und Projekte die Software zum Einsatz kommt, ist noch nicht bekannt.

Bestimmte Lizenzen von Unity sind kostenlos - deshalb verwenden nach Herstellerangaben bereits über 200.000 Nutzer die Middleware, darunter Bigpoint, Microsoft und Ubisoft, aber auch viele unabhängige Entwickler. EA hat sich für das kostenpflichtige Komplettsystem entschieden, finanzielle Details sind nicht bekannt.


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