Webinos: Open-Source-Bibliothek für mobile Webapplikationen
Das Projekt Webinos(öffnet im neuen Fenster) soll eine universell einsetzbare Open-Source-Bibliothek entwickeln, mit der sich Webdienste programmieren und auf unterschiedlichsten Endgeräten nutzen lassen. Dabei soll auf standardisierte Technologien für Webapplikationen zurückgegriffen werden, so dass die Softwarekomponenten unabhängig vom Betriebssystem auf Mobiltelefonen, PCs, TV- und anderen Home-Entertainment-Geräten sowie in Fahrzeugsystemen genutzt werden können.
Von der Europäischen Union wird das Projekt mit zehn Millionen Euro gefördert. Es startet im September 2010 und läuft bis 2013. Neben der Deutschen Telekom, Telecom Italia, BMW, Sony Ericsson und Samsung Electronics ist auch das W3C an dem Projekt beteiligt.
"Unsere Vision ist die Entwicklung einer 'universellen Anwendungsplattform'. Das heißt, wir wollen die plattformübergreifende und sichere Nutzung von Webanwendungen auf allen internetfähigen Geräten wie Handys, PCs, Fernsehern und In-Vehicle-Systemen ermöglichen", so Projektleiter Stephan Steglich vom Fraunhofer Fokus.
Darüber hinaus will das Konsortium mit der Entwicklung der Open-Source-Technologie die Gründung eines offenen Verbunds aus Wirtschaftsunternehmen und Wissenschaftseinrichtungen initiieren. Die Mitglieder erhalten freien Zugang zu der standardisierten Software. Auch Unternehmen, die nicht im Konsortium vertreten sind, können sich dem Verbund anschließen.
Insgesamt sind 20 Partner an dem Projekt beteiligt, darunter auch die Universität Oxford, die Technische Universität Athen und die TU München.
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