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Jen-Hsuan Huang im Gespräch
Jen-Hsuan Huang im Gespräch

Getrennte Designteams und kein Chef

Erst Ende 2009 zeigte Nvidia das endgültige Design der Boards, und wiederum drei Monate später, auf der Cebit 2010, gab es einige wenige Grafikkarten in PCs zu bewundern. Auf den Markt kamen die ersten Fermi-GPUs dann erst in geringen Stückzahlen Ende April 2010. Nach unbestätigten Informationen waren die Cebit-Fermis noch A2-Steppings, ausgeliefert wurden dann A3-Steppings. Das halbe Jahr für das Redesign eines Fabrics in einer GPU erscheint dabei dann sogar noch als sehr kurzer Zeitraum.

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Dass das überhaupt passieren konnte, war jedoch Jen-Hsun Huang zufolge nicht nur ein technisches Problem. Vielmehr gab es für das Fabric keine eigene Entwicklungsabteilung. "Meine Ingenieure, die sich mit Architektur beschäftigen, und die, die sich mit der Physik beschäftigen, sitzen in zwei verschiedenen Abteilungen", sagte Huang. Und weiter: "Die Management-Lektion, die wir dabei gelernt haben: Es sollte immer einen Chefpiloten geben - für alles, was in unserem Unternehmen kompliziert ist".

  • Das Blockdiagramm von Fermi. Daten müssen über das gesamte Die bewegt werden.
  • Huang im Gespräch mit Journalisten
Huang im Gespräch mit Journalisten

Für das Fabric gab es aber keinen eigenen Ansprechpartner, zwei Abteilungen sollten es gemeinsam entwickeln - und das ging im ersten Versuch gründlich schief. Wie ein anderer Nvidia-Mitarbeiter im Anschluss an das Roundtable-Gespräch von Jen-Hsun Huang bemerkte, waren die Hintergründe der Fermi-Verzögerung bisher nur unternehmensintern so genau beschrieben worden.

Da Huang diese Erklärungen auf der "GPU Technology Conference" (GTC) abgab, die GPU-Computing als zentrales Thema hat, ergab sich im weiteren Verlauf des Gesprächs noch eine Frage nach der Zukunft der Spielegrafikkarten. Huang erklärte, mit Geforce und dem Handheld-SoC Tegra wolle sein Unternehmen auch in den kommenden Jahren den Löwenanteil seines Umsatzes machen.

Geforce finanziert CUDA

Vor allem von Handhelds wie Tablets erwartet Huang starke Zuwächse: "Tegra ist unsere Zukunft", sagte der Nvidia-Chef. Er präzisierte im Anschluss, dass er damit mobile Computer im Allgemeinem meine. So schreibe er selbst 99 Prozent seiner E-Mails auf einem Blackberry, seinen Desktop-PC schalte er nur für andere Dinge an, oder wenn er mit komplizierten Tabellen oder Powerpoints für eine Mail zu tun habe.

Den gegenwärtigen Integrationsbemühungen von AMD (Fusion) und Intel (Sandy Bridge) erteilte Huang eine Absage: "Jetzt ist Zeit für Innovation, nicht für Integration". Noch seien GPUs zu stromhungrig, um sie mit ausreichendem Rechentempo mit CPUs zu verschmelzen. Zudem seien die Voraussetzungen bei den Mitbewerbern ungleich: "Intel macht viel bessere CPUs, und AMD macht viel bessere GPUs", sagte Jen-Hsun Huang. Daher sei es keine gute Idee, ausgerechnet diese Komponenten jetzt zu einer zu machen.

 Jen-Hsun Huang im Interview: "Fermi war anfangs völlig kaputt"

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Gnrg 24. Sep 2010

Ach, Du hast den Mann im Video zum ersten Mal gesehen? Und dass er für Dich asiatisch...

pool 24. Sep 2010

Tegra ist ein SoC mit einem ARM Prozessorkern. Nicht mit der CPU-GPU Integration im x86...

der gelbe frosch 23. Sep 2010

der wird es wohl besser wissen als ein lurch

da_frag_ich_mich 23. Sep 2010

währ das fermi desinge evt. doch einiges leistungsfähiger bez. ursprünglich mit weniger...

GPU-Klaus 23. Sep 2010

Aktuell ist wohl das "System" schuld und der der das aktuelle System geschaffen hat. Und...



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