Abo
  • Services:

Mehr Arbeit für GPUs

CUDA für Matlab, 3ds Max - und x86-CPUs

GTC

Zur Eröffnung der GTC 2010 hat Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang einige neue Anwendungen vorgestellt, die per Berechnungen auf der GPU beschleunigt werden. Zudem soll es bald einen Compiler geben, dessen Code sich auch ohne Nvidia-GPU ausführen lässt. Damit soll das Framework auf jedem x86-PC laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mehr Arbeit für GPUs: CUDA für Matlab, 3ds Max - und x86-CPUs

Die Beispiele, die Huang für den Einsatz von GPUs jenseits von Spielen anführte, kamen aus den bekannten Bereichen: Wissenschaft, Forschung, 3D-Animation, aber auch Medizintechnik. So verwendet unter anderem das California Pacific Medical Center GPUs, um die Bilder von endoskopischen Operationen aufzubereiten. Anstelle des Chirurgen soll in Zukunft sogar ein Roboter die Eingriffe vornehmen. Die Mechanik der Maschine soll dabei die Bewegungen eines schlagenden Herzens ausgleichen. Dazu werden zuvor 3D-Videos des Herzens aufgenommen, GPUs berechnen dann die Bewegungen des Roboters in Echtzeit, abhängig vom Verhalten des Organs.

  • 3D-Modell in 3ds Max
  • Fliegen mit Jen-Hsun Huang
  • Das Problem ist die Leistungsaufnahme.
  • Das Interesse an CUDA ist groß.
  • Neuer Compiler für CUDA-Code auf jeder x86-CPU
  • Nvidias Amber-Benchmarks
  • Drei neue Anbieter für GPU-Supercomputer
  • Was der Supercomputer Kraken leistet, passt in diesen Rackeinschub.
  • Streaming von iRay per Internet
3D-Modell in 3ds Max
Inhalt:
  1. Mehr Arbeit für GPUs: CUDA für Matlab, 3ds Max - und x86-CPUs
  2. CUDA ist nicht offen

Viel näher am bereits Machbaren ist 3ds Max. Die 3D-Marktführer von Autodesk führten ihren Raytracer iRay für Max vor, der nun auf CUDA optimiert ist. IRay soll nach Angaben des Unternehmens ohne jegliche Tricks arbeiten, sondern seine Bilder absolut physikalisch korrekt mit jedem einzelnen Photon der Lichtquelle berechnen. Die so erzeugten Bilder brauchen immer noch einige Minuten, aber: IRay skaliert - wie die meisten Raytracer - nahezu linear mit den zur Verfügung stehenden Rechenwerken. Das klappt nun auch per Internet, wenn beispielsweise ein Architekt seinem Kunden neue Ideen vor Ort vorführen will. Autodesk und Nvidia demonstrierten das mit einer Wohnzimmerszene, die von einem GPU-Cluster in Toronto berechnet und nach San Jose gestreamt wurde.

Matlab-Algorithmen direkt auf der GPU

Ein CUDA-Plugin für das Mathematikprogramm Matlab gibt es schon länger. Das vom Drittanbieter Accelereyes vorgestellte Jacket 1.5 kann nun ohne neue Kompilierung die Algorithmen aus Matlab direkt auf GPUs ausführen. Auch das Programm Amber (Assisted Model Building with Energy Refinement), das Molekulardynamik untersucht, arbeitet nun mit CUDA. Dafür legte Huang auch Benchmarks vor: Um die Rechengeschwindigkeit von acht Fermi-GPUs zu erreichen, braucht es laut Nvidia schon 192 Quad-Core-Xeons. Die passen gerade so noch in ein Rack, die acht GPUs aber in einen Rack-Einschub von vier Höheneinheiten.

CUDA ist nicht offen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

BinaryOutlaw 25. Sep 2010

Markus R. 22. Sep 2010

Arbeite gerade an einem CUDA Projekt zur Darsellung medezinischer multimodaler Daten in...

Ach 22. Sep 2010

Wieso Fehler? Der Autor hat doch nichts falsches gesagt. Weiterhin erwähnenswert: der...

EntwicklerHeini 22. Sep 2010

... zumal man ja mit Matlab vorher schon eine enorme Spannweite an Möglichkeiten erfüllen...

Himmerlarschund... 22. Sep 2010

Auf Bild 8 ist Schleichwerbung für Google zu sehen :-) ~ Let the Flamewar begin ~


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /