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Nvidias Roadmap: GPUs sollen bis 2013 achtmal effizienter werden

GTC
In San Jose hat Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang zur Eröffnung der GPU Technology Conference eine Roadmap für künftige Grafikprozessoren vorgelegt. Nach dem aktuellen Fermi kommen Kepler und Maxwell. Das größte Problem dabei ist die Performance pro Watt.
/ Nico Ernst
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Huang betonte zum Ende seiner Keynote-Ansprache, Nvidia habe noch nie seine Roadmap vorgelegt, es sei eine Premiere für das Unternehmen. Die Motivation ist klar: Die gegenwärtige Begeisterung für GPU-Computing soll aufrechterhalten werden.

Harte Zahlen zur Rechenleistung künftiger Nvidia-GPUs gab es jedoch nicht, die Einheit, in der Huangs Roadmap auf der Vertikalen skaliert ist "GFlops pro Watt". Wie der Nvidia-Mitbegründer betonte, ist die Rechenleistung nicht das Problem, sondern die "Power Wall". Schon mit den ersten Fermi-Grafikkarten kratzte Nvidia an der Grenze von 300 Watt.

Den Codenamen von Wissenschaftlern bleibt Nvidia treu: Nach Fermi kommt Kepler, und danach dann Maxwell. Wie auch Intel will Nvidia also alle zwei Jahre eine neue Architektur vorstellen. Kepler wird dabei eher evolutionär ausfallen, nämlich nur etwas mehr als doppelt so viel Leistung aus derselben Energie ziehen können.

2013 plant Nvidia dann mit Maxwell einen großen Sprung: achtmal effizienter als Fermi. Da Nvidia die vorherige Generation, Tesla mit GT200-Architektur, als Basis anlegt, steht auf der Roadmapfolie sogar 16x. Erste Features zu Kepler verriet Huang auch: Die GPU soll präemptiv und von der CPU unabhängig arbeiten können. Außerdem beherrscht Kepler als erste GPU Virtualisierung.

Auf Nachfragen erklärte Nvidias CEO auch, dass bei Kepler und Maxwell nach dem Marktstart mit High-End-Produkten alle anderen Segmente innerhalb von drei Monaten abgedeckt werden wollen. "Bei Fermi haben wir da etwas länger gebraucht", sagte Jen-Hsun Huang. Er bestätigte auch, dass mit beiden neuen Designs weiterhin Grafikkarten für PCs erscheinen sollen, nicht nur Rechenbeschleuniger für professionelle Anwendungen.


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