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US-Spielemarkt: PC-Downloadvertrieb überflügelt Einzelhandel

Erstmals sind in den USA mehr PC-Spiele als Download an den Kunden gebracht worden – die Ladentheke hatte das Nachsehen. Portale wie Steam und Direct2Drive boomen. Richtig freuen dürften die sich trotzdem nicht: Insgesamt ist der Umsatz eingebrochen.
/ Peter Steinlechner
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Rund 11,2 Millionen PC-Spiele haben amerikanische Kunden im ersten Halbjahr 2010 als Download gekauft, über die klassischen Vertriebskanäle wurden gerade mal 8,2 Millionen Games verkauft. Damit ist es Portalen wie Steam , Direct2Drive oder Bigfishgames erstmals gelungen, den Einzelhandel zu überflügeln. Allerdings vorerst nur nach Stückzahlen: Beim Umsatz liegt die gute alte Ladentheke noch mit 57 Prozent vorn, so das Marktforschungsunternehmen NPD.com(öffnet im neuen Fenster) . Grund ist, dass online eher günstige und preisreduzierte Titel auf Interesse stoßen.

Generell läuft das Geschäft mit PC-Spielen in den USA trotz des Blockbusters Starcraft 2 schlecht. Um 21 Prozent ist der Stückabsatz eingebrochen, die Umsätze auf der Plattform gingen um 14 Prozent zurück. Wichtigste Ursachen sind laut NPD.com der Siegeszug von Socialgames wie Farmville sowie die auch sonst zunehmenden Möglichkeiten, kostenlos zu spielen.


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