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SSD Tweaker: Datenträgereinstellungen in einem Tool

SSD Tweaker

Datenträgereinstellungen in einem Tool

Das Windowswerkzeug SSD Tweaker soll es Nutzern erlauben, ihre SSDs zu schonen und zu beschleunigen. Diese Optimierungen sind allerdings eher bei herkömmlichen Festplatten sinnvoll.

Der SSD Tweaker soll flashbasierten Speichermedien zu höherer Geschwindigkeit verhelfen. Verschiedene Einstellungen mindern die Schreib- und Lesezugriffe und beschleunigen den Datenträger.

Das Programm erlaubt beispielsweise einfache Einstellungen, die sonst die Kommandozeile erfordern würden. So kann die Indizierung der Datenträger abgeschaltet werden, NTFS-Zeitstempel werden nicht mehr gesetzt oder das Erzeugen der 8.3-Dateinamen wird unterbunden.

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  • Kommandozeile oder SSD Tweaker. Das Programm erleichtert die Konfiguration etwas.
Kommandozeile oder SSD Tweaker. Das Programm erleichtert die Konfiguration etwas.

Das Abschalten der 8.3-Namen kann mitunter bei Datenträgern sinnvoll sein, in denen mehrere zehntausend Dateien in einem einzelnen Verzeichnis liegen. Es gibt einige E-Mail-Programme, die alle ihre Dateien in ein Verzeichnis packen und damit den Rechner drastisch verlangsamen. Bei The Bat! lassen sich beispielsweise alle Anhänge getrennt lagern. Thunderbird kann für jede E-Mail eine Datei anlegen, damit Windows die E-Mails durchsuchen kann.

Dann ist nicht nur der Zugriff auf solche Verzeichnisse mit Dateimanagern sehr langsam, im Hintergrund arbeitende Backupprogramme oder Virenscanner, die nur kurz in das Verzeichnis gucken wollen, stören sich ebenfalls am ausgebremsten NTFS-Dateisystem. Auch das Erzeugen von Dateien beansprucht den Datenträger, schließlich muss für jede Datei ein eindeutiger und noch nicht vergebener 8.3-Dateiname erzeugt werden. 8.3-Dateinamen werden vor allem für alte Software noch gebraucht. Ein Konfigurationsprogramm für eine alte Telefonanlage funktioniert dann möglicherweise nicht mehr.

Hier verspricht das Programm etwas Tempogewinn. Bei solchen Verzeichnissen spielen SSDs aber gerade ihre Stärken aus. Während herkömmliche Festplatten teils Minuten brauchen, um ein solches Verzeichnis anzuzeigen, dauert es bei einer SSD nur Sekunden.

Wer das Tool einsetzt, sollte nicht zu viel erwarten. Gute SSDs sind so schnell, dass auf die Einstellungen aus Geschwindigkeitsgründen eigentlich verzichtet werden kann. Nutzer herkömmlicher Festplatten dürften eher etwas merken, aber auch hier ist in normalen Situationen kein großer Gewinn zu erwarten.

Der SSD Tweaker ist Donationware und kann auf der Sourceforge-Seite heruntergeladen werden.


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Anonymous_TB_User 21. Sep 2010

Liebe Leute, danke für Eure Antworten. Es gibt XP-Benutzer wie mich, die Windows Search...

Enyaw 21. Sep 2010

na dann erzähl doch mal welches Modell/Hersteller!

AnotherGuy 20. Sep 2010

Alle 3 genannten Einstellungen sind recht triviale Windows Parameter, dafür ein extra...



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