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Automotive X Prize

Verbrennungsmotor schlägt Elektroautos

Ein Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor ist das energieeffizienteste serientaugliche Auto: Das mit Biokraftstoff betriebene Edison2 hat den von der X Prize Foundation ausgeschriebenen Progressive Automotive X Prize gewonnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Automotive X Prize: Verbrennungsmotor schlägt Elektroautos

Kein Elektroauto, sondern eines mit einem Verbrennungsmotor hat den Automotive X Prize für das effizienteste Auto gewonnen. Das US-Teams Edison2 hat für sein Very Light Car #98 den mit fünf Millionen US-Dollar dotierten ersten Preis bekommen. Ausgezeichnet wurden zudem die Elektroautos Wave II des ebenfalls aus den USA stammenden Teams Li-Ion Motors und E-Tracer #79, den das Schweizer Team X-Tracer Team ins Rennen geschickt hatte.

2,3 Liter Kraftstoff auf 100 km

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Edison2 war mit seinem Auto in der Mainstreamklasse angetreten - das sind Autos mit vier Rädern und vier Sitzen. Das aus Stahl und Aluminium gebaute Very Light Car wiegt gerade mal 377 Kilo und wies den niedrigsten Strömungswiderstand im ganzen Teilnehmerfeld auf. Angetrieben wird das von Edison2 gebaute Auto mit E85, einem Biokraftstoff, der zu 85 Prozent aus Ethanol besteht. Mit einem Liter davon kommt das Auto 43,6 km weit, was einem Verbrauch von 2,29 Liter auf 100 km entspricht.

Ein Preisgeld in Höhe von jeweils 2,5 Millionen US.Dollar ging an die Gewinner der beiden Alternativklassen. Diese Fahrzeuge mussten jeweils Platz für zwei Insassen bieten, in der einen Klasse saßen sie nebeneinander (Side-by-Side), in der zweiten hintereinander (Tandem). Das bestes Tandem war der E-Tracer #79 aus der Schweiz. Der E-Tracer sieht ein wenig aus wie ein verkleidetes Motorrad mit zwei seitlichen Stützrädern. Das Elektroauto verbraucht auf 100 km das Äquivalent von 1,14 Liter Kraftstoff. Nur knapp darüber lag das bestes Team in der Side-by-Side-Klasse: Wave II verbrauchte das Äquivalent von 1, 25 Liter Kraftstoff auf 100 km. Das stromlinienförmige Fahrzeug ist auf einem Chassis aus Aluminium aufgebaut und wiegt mit den schweren Lithium-Ionen-Akkus 987 Kilogramm.

  • Der Sieger: Very Light Car  des US-Teams Edison2 (Foto: Automotive X Prize)
  • Bestes Tandem wurde E-Tracer des Schweizer X-Tracer Teams (Foto: Automotive X Prize)
  • Wave II des US-Teams Li-Ion Motors... (Foto: Automotive X Prize)
  • ... gewann das entscheidende Rennen und wurde bester in der Klasse Side-by-Side (Foto: Automotive X Prize)
  • Den zweiten Platz in dieser Klasse belegte der schnittige Elektrorenner Electric Raceabout aus Finnland. (Foto: Automotive X Prize)
  • Als Dritter auf dem Treppchen stand das deutsche Team TW4XP mit seinem Elektrodreirad (Foto: Automotive X Prize)
  • Wave II: Stecker statt Zapfpistole (Foto: Automotive X Prize)
Der Sieger: Very Light Car des US-Teams Edison2 (Foto: Automotive X Prize)

In dem Wettbewerb ging es um das energieeffizienteste serientaugliche Auto. Insgesamt waren 41 Teams zu dem Wettbewerb in den USA angetreten. Ziel war es, ein Auto zu präsentieren, das weniger als das Äquivalent von 2,35 Liter Kraftstoff auf 100 km verbraucht. Sie waren mit 51 Autos in drei Klassen an den Start gegangen. Die Teilnehmer mussten sich in den Wettbewerben, die sich von April bis Ende August hinzogen, verschiedenen Wertungen unterziehen. In den Wettbewerben wurden vor allem die Fahrleistung und die Energieeffizienz geprüft. Aber die Sicherheit spielte eine Rolle.

Entscheidung auf der Rennstrecke

Während in der Mainstream- und in der Tandemklasse nur jeweils ein Fahrzeug die Prüfungen überstand, gab es in der Klasse Side-by-Side fünf Finalisten. Darunter waren das deutsche Elektroauto TW4XP, das Aptera, dessen Entwicklung von Google mitfinanziert wurde, und der Electric Raceabout aus Finnland. Diese waren dann am 27. Juli in einem Rennen über eine Distanz von 160 km auf dem Michigan International Speedway gegeneinander angetreten.

Das entscheidende Rennen gewann Li-Ion Motors vor den Finnen und dem Team TW4XP, das damit in dieser Klasse den dritten Platz belegte. Vom Verbrauch her schnitt TW4XP mit dem Äquivalent von 1,7 Liter auf 100 km im Rennen am besten ab. Die zwei anderen Teilnehmer schafften die Strecke nicht und schieden aus.



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katzenpisse 20. Sep 2010

Ach ja: Cw*A des Audi 100 C3 ist 0.62. Der C4 dürfte von der Fläche etwa gleich sein und...

Ölkartell 20. Sep 2010

Haha, sinkende Benzinkosten! Und morgen kommt der Weihnachtsmann. ;)

fgfgsdfg 18. Sep 2010

hehe ich wollte gerade schreiben, dass manager eh kurzsichtig sind. max. bis zur...

Anonymer Nutzer 17. Sep 2010

Wird es nicht da gewonnen wo eins Urwald war? Wieviel tausende Hektar der Lungen der...

geldi 17. Sep 2010

Und das wundert euch jetzt ? lol Da der Verberbrennungsmotor den oxidator nicht mitführen...


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