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BSA-Studie

Softwarepiraterie kostet hunderttausende Jobs

Eine Reduktion der Pirateriequote bei Software um 10 Prozent in vier Jahren würde rund 500.000 neue Hightech-Arbeitsplätze schaffen und zu Investitionen von mehr als 100 Milliarden Euro führen. Zu diesem Ergebnis kommt die Business Software Alliance in einer neuen Studie.

Für ihre neue Studie zum Thema Softwarepiraterie hat die Business Software Alliance (BSA), ein Interessenverband großer Softwarehersteller, zusammen mit den Marktforschern von IDC die Situation in 42 Ländern untersucht. Anhand der "bekannten Pirateriequote" und der Größe des lokalen Marktes für "Software bezogene IT-Dienstleistungen" wurde errechnet, welcher Verlust den lokalen Dienstleistern entsteht. Davon ausgehend wurde dann hochgerechnet, wie groß der Dienstleistungsmarkt bei einer in vier Jahren um 10 Prozent reduzierten Piraterierate sein könnte. Die Differenz stellt laut IDC das Potenzial für neue Ausgaben im IT-Dienstleistungssektor dar.

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Im Ergebnis dieser Berechnungen kommen die BSA und IDC auf die stolze Summe von 142 Milliarden US-Dollar (knapp 110 Milliarden Euro) in vier Jahren in den untersuchten Ländern. Durch die potenziellen Mehrausgaben könnten insgesamt fast 500.000 neue Arbeitsplätze im Hightech-Bereich und rund 32 Milliarden US-Dollar (knapp 25 Milliarden Euro) Steuermehreinnahmen generiert werden.

Die Pirateriequoten werden in der Studie für eine Reihe von Weltregionen und Ländern aufgeschlüsselt. So soll die Quote im vergangenen Jahr in den USA bei 20 Prozent gelegen haben. In Europa werden beispielsweise für Deutschland 28 Prozent, für Spanien 42 Prozent und für Frankreich 40 Prozent angegeben. Wie diese Quoten ermittelt wurden, wird nicht gesagt.

Eine zehnprozentige Reduktion der Pirateriequote würde laut BSA in Deutschland zu einem Wirtschaftswachstum von fast sieben Milliarden Euro führen, zur Schaffung von mehr als 12.000 Arbeitsplätzen und zu Steuermehreinnahmen von fast zwei Milliarden Euro in vier Jahren.

Als Beleg dafür, dass eine Reduktion der Pirateriequote um 10 Prozent realistisch ist, führt die BSA die Länder China, Russland und Qatar als Beispiele an. In diesen Ländern sei die Quote in nach der Jahrtausendwende in unterschiedlichen Vierjahreszeiträumen jeweils um rund 10 Prozent gesenkt worden. Inwieweit der heimische IT-Dienstleistungsbereich davon tatsächlich profitieren konnte, wird nicht mitgeteilt. [von Robert A. Gehring]


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Nonsensical 17. Sep 2010

es einem gewinnorientierten Unternehmen immer darum geht Mitarbeiter loszuwerden. Immer...

elgooG 17. Sep 2010

Eine bequeme Ausrede eine Diskussion ohne Nachdenken zu müssen zu beenden, oder? ;-) Ich...

Hotohori 17. Sep 2010

Da muss ich sagen, dass ich bisher auch nicht mehr Probleme damit hatte als früher auf...

Tantalus 17. Sep 2010

Dann hast Du den §69c Abs 3 nicht gelesen. Gruß Tantalus

NeoTiger 17. Sep 2010

Jaja ... und ich würde gerne mal wissen wieviel Made-in-China *du* dir kaufst um deinen...



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