Abo
  • Services:

AMD-Globalfoundries

Chipfabrik in Abu Dhabi kostet 7 Milliarden US-Dollar

Bis zu 7 Milliarden US-Dollar steckt Globalfoundries-Eigner ATIC in seine neue Chipfabrik in Abu Dhabi. Gefertigt werden soll mit 12-Zoll-Wafern. Auch eine Expansion in den Bereich Speicherchips sei möglich, erklärte der Firmenchef.

Artikel veröffentlicht am ,
Ibrahim Ajami
Ibrahim Ajami

Globalfoundries' neue Chipfabrik im Emirat Abu Dhabi soll 6 bis 7 Milliarden US-Dollar kosten. Das erklärte Ibrahim Ajami, der Chef des Chipinvestors Advanced Technology Investment Company (ATIC), in einem Interview mit Dow Jones Newswires. Globalfoundries ist ein Joint Venture zwischen AMD und der staatlichen ATIC aus Abu Dhabi. ATIC ist Mehrheitseigner von Globalfoundries. Wichtigster Kunde des Auftragsherstellers Globalfoundries mit einem Umsatzanteil von 30 Prozent ist AMD.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  2. next.motion OHG, Leipzig, Gera

Globalfoundries hatte den Bau der neuen Fabrik in Abu Dhabi im Juli 2010 angekündigt. Ein 3-Quadratkilometer-Gelände in der Nähe des Abu Dhabi International Airport sei bereits ausgewählt. Die neue Chipfabrik wird die erste in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ajami erklärte, der Produktionsbeginn sei zwischen 2014 und 2015 geplant. Gefertigt werden soll mit 12-Zoll-Wafern. Globalfoundries ist der Betreiber der neuen Fab.

ATIC sei zudem offen für Übernahmen im Halbleitersektor außerhalb des Geschäfts mit der Auftragschipherstellung, sagte Ajami. "Wir sind eine Beteiligungsgesellschaft, die daran arbeitet, ihre Position bei Halbleitern zu stärken. Das könnte eine Expansion in andere Teile der Wertschöpfungskette beinhalten". Das Unternehmen führe derzeit weitreichende Verhandlungen für neue Investitionen. Ajami wollte keine weiteren Details preisgeben.

"Ob wir künftig auch in die Speicherchipfertigung einsteigen, steht noch nicht fest. Hier ist nichts ausgeschlossen und ich kann nicht versichern, dass wir nicht bei anderen Chips aktiv werden", sagte Ajami.

Gestern war Grundsteinlegung für den Ausbau der Dresdner Fab 1 von Globalfoundries. Rund 400 neue Jobs sollen entstehen. "Dresden wird zur ersten Gigafab Europas, die mehr als 3.000 Menschen beschäftigen soll", sagte Globalfoundries-Chef Doug Grose.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 53,99€
  3. 26,99€

Abseus 18. Sep 2010

was bist du denn für einer? 12" wafer... lach mich weg

Einheitler 17. Sep 2010

Und was soll 10^m genau sein??

Billiam 16. Sep 2010

So viel teurer ist die Klimatisierung auch nicht, im Winter fällt ja die Heizung weg...


Folgen Sie uns
       


Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018)

Strihl präsentiert auf der Light + Building sein Wartungssystem für Straßenleuchten per Drohne.

Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018) Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /