Spieletest NHL 11

Mehr Physik auf dem Eis

Realismus, Kampf, Dramatik: Im zwanzigsten Jahr seines Bestehens will Electronic Arts die Messlate für Eishockeyspiele auf Konsolen wieder einmal nach oben verschieben. Die Spielmechanik NHL 11 ist zwar altbekannt, Überraschungen gibt es trotzdem.

Artikel veröffentlicht am ,
Spieletest NHL 11: Mehr Physik auf dem Eis

An den Spielmodi von NHL 11 konnte Electronic Arts nicht mehr viel verbessern, die Möglichkeiten sind ebenso umfangreich wie in den Vorgängern. Schnelles Spiel oder ganze Saison, Turniere und Play Offs - je nach Zeit und Lust wird alles Denkbare geboten. Online sieht es genauso aus: Einzelne Herausforderungen oder Meisterschaften, aber auch komplette Mehrspielerligen oder der aus anderen EA-Sportspielen bekannte Ultimate-Team-Modus, in dem Teams mit Spielerkarten zusammengestellt und erweitert werden, sorgen für Abwechslung. Auch der Lizenzumfang ist gewohnt groß, neben der NHL sind mehrere europäische Topligen mit an Bord. Deutsche Spieler freuen sich über die DEL-Teams, erstmals können auch die Mannschaften der CHL ausgewählt werden.

Inhalt:
  1. Spieletest NHL 11: Mehr Physik auf dem Eis
  2. Wenig Neues bei der Grafik

Die ersten Minuten auf dem Eis gleichen den Partien in NHL10 deutlich - dieselben geschmeidigen Animationen, dieselbe perfekte Spieler- und Puckkontrolle. Nach ein paar Checks, Pässen und Torschüssen werden die Verbesserungen und die neue Physikengine aber offensichtlich - der Spielablauf ist tatsächlich realistischer und weniger vorhersehbar. Der Puck prallt auf überraschende Art und Weise von Spielern oder Toren ab, Schläger brechen und produzieren unvorhergesehene Wendungen oder zwingen Spieler, auch mal den Fuß zu Hilfe zu nehmen.

Die KI verhält sich schlauer und nicht mehr völlig berechenbar. Bandenkämpfe sind vielseitiger und spannender, und auch Checks wirken sich immer wieder unerwartet aus - weil nicht nur der getroffene, sondern auch der aggressive Spieler von der Physik beeinflusst wird. Der Schwierigkeitsgrad steigt zudem merklich an - intelligenteres Verteidigungsverhalten inklusive Zustellen der Passwege und heftigen Checks sowie nicht mehr so wie im Vorgänger funktionierende Spielautomatismen sorgen selbst bei Profis für ein paar ungewohnte Probleme. Damit einher geht ein etwas niedrigeres Spieltempo sowie die Notwendigkeit, bei Pässen mehr Wert auf Genauigkeit und Timing zu legen.

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Wenig Neues bei der Grafik 
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ex4117 20. Sep 2010

Recht oberflächlicher Test, der den neuen Features im Bereich der Spielmechanik nicht...

Wolf als Gast 17. Sep 2010

ich denke die Lizenzen sind auch nicht gerade preiswert. Die NHL + die NHLPA Lizenzen...

Wolf als Gast 17. Sep 2010

Der ist ganz simpel. Wenn es im Spiel ( echten Spiel ) ist, dann ist es auch in unserem...

Author 16. Sep 2010

... Zug entglEISt!!



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