Tim Berners-Lee

Internet für alle

Internetzugang ist kein Privileg, sondern eine Notwendigkeit - so lautete die Botschaft von Tim Berners-Lee beim Kongress Nokia World. Er schlug vor, allen Menschen kostenlos einen langsamen Internetzugang zur Verfügung zu stellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tim Berners-Lee: Internet für alle

Tim Berners-Lee hat auf einer von Nokia ausgerichteten Konferenz in London freien Internetzugang für alle gefordert, berichtet die BBC. Jeder Mensch auf der Erde sollte standardmäßig zumindest einen schmalbandigen Internetzugang bekommen, sagte er.

Chance mobiles Internet

Stellenmarkt
  1. SPS-Programmierer / Automatisierungstechniker (m/w/d)
    SR-Schindler Maschinen-Anlagentechnik GmbH, Regensburg
  2. IT-Mitarbeiter (m/w/d) Netzwerk- und Anwendungssupport
    VIVAVIS AG, Bochum
Detailsuche

Der Ausbau der mobilen Netze biete eine Chance, dass alle Menschen jetzt Zugang zu den Informationsnetzen bekämen. Dennoch hätten nur 20 Prozent der Weltbevölkerung Internetzugang. "Was ist mit denen, die zwar ein Signal bekommen, aber trotzdem nicht Teil des Webs, nicht Teil der Informationsgesellschaft sind?"

Wer nicht an der Informationsgesellschaft teilnehme, habe große Nachteile. "Anfangs dachte ich, man sollte den Menschen Wasser geben und ihnen Gesundheitsversorgung bieten. Ein Internetzugang sei dann ein zusätzlicher Luxus", sagte Berners-Lee. "Aber dem ist nicht so. Das Internet kann ein wichtiges Instrument sein, den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen."

Sein Vorschlag: Die Mobilfunkanbieter sollten einen langsamen Internetzugang kostenlos anbieten. Ein solcher Zugang wäre ein wichtiger Schritt. Dadurch könnten die Menschen zu mehr Wohlstand kommen, und wenn sie es sich dann leisten könnten, wären sie auch bereit, für einen schnelleren Internetzugang zu bezahlen.

An Netzneutralität festhalten

Neben dem kostenlosen Internetzugang sprach Berners-Lee auch die Netzneutralität an. Wer eine Website aufrufe, erwarte, dass er diese auch ausgeliefert bekomme. So sei es bisher gewesen, das sei ein Erfolgsfaktor des Internets.

Inzwischen gebe es aber viele Unternehmen, die die Zahl der Webseiten, die ein Nutzer aufrufen könne, begrenzen wollten. Ein Unternehmen, das Filme als Stream anbiete, könne beispielsweise ein Interesse daran haben, dass der Zugang zu Filmen von der Konkurrenz langsamer sei. Das dürfe nicht passieren, warnte Berlerns-Lee. "Bedenken Sie, was Sie verlieren, wenn Sie die Netzneutralität abschaffen: Sie verlieren das Netz, wie wir es kennen: dass Sie mit einem Klick auf einen Link hingehen können, wo Sie wollen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Clubhouse  
3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft

Die Telefonnummern und Kontakte aller Clubhouse-Konten werden wohl im Darknet angeboten. Nummern werden nach ihrer Wichtigkeit eingestuft.

Clubhouse: 3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft
Artikel
  1. iPhone 12: Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus
    iPhone 12
    Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus

    Ein Youtuber nimmt das Apple Magsafe-Akkupack auseinander. Im Video gibt er einen Einblick in die Technik und die Akkuladung des Produktes.

  2. Mozilla: Firefox 90 schaltet unsicheres FTP endgültig ab
    Mozilla
    Firefox 90 schaltet unsicheres FTP endgültig ab

    Seit Firefox 88 wird FTP standardmäßig deaktiviert. Mit dem Browser Firefox 90 wird FTP komplett abgeschaltet - und damit viele Angriffsvektoren.

  3. Elon Musk: Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad
    Elon Musk
    Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad

    Elon Musk hat klargestellt, dass es für das Model S und das Model X kein normales Lenkrad mehr geben wird. Das D-förmige Lenkrad ist Pflicht.

PayNet4free 17. Sep 2010

Information ist Broadcast unicast und nicht wie "kommunikation" bidirektional. Und weil...

die märkte... 17. Sep 2010

Beispiel Indien: Die Dörfer sehen per Internet, wie die Preise für ihre Produkte am Markt...

citymesher 17. Sep 2010

Die Gewerbefirmen könnten bezahlen und es mit höherer Priorität mitnutzen. Das alle...

Yeeeeeeeeha 16. Sep 2010

Bedenke, nicht jeder Staat hat eine derartige Raubrittervereinigung, da stehen wir...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • 30% auf Amazon Warehouse • LG 55NANO867NA 573,10€ • Fractal Design Meshify C Mini 69,90€ • Amazon: PC-Spiele von EA im Angebot (u. a. FIFA 21 19,99€) • Viewsonic VG2719-2K (WQHD, 99% sRGB) 217,99€ • Alternate (u. a. Fractal Design Define S2 106,89€) • Roccat Horde Aimo 49€ [Werbung]
    •  /