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Zwei lichtstarke Festbrennweiten und ein neuer Blitz

Nikon hat anlässlich der Photokina 2010 zwei neue Objektive vorgestellt, die besonders lichtstark sind. Das AF-S Nikkor 35mm 1:1,4G soll als Reportageobjektiv dienen, während mit dem AF-S Nikkor 200mm 1:2G ED VR II ein Tele mit Bildstabilisator auf den Markt kommt. Außerdem wurde mit dem Blitzgerät SB-700 eine abgespeckte Version des Profi-Blitzgeräts Nikon SB-900 angekündigt.

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Das AF-S Nikkor 35mm 1:1,4G besteht aus zehn Linsen in sieben Gruppen und einer Blende mit neun abgerundeten Lamellen. Es ergänzt die neuen Objektive mit 24 mm und F1,4 sowie das 85 mm F1,4. Der Fokus wird mit einem Ultraschallantrieb eingestellt. Wer will, kann auch manuell scharf stellen. Die Naheinstellgrenze liegt bei 30 cm. Das Objektiv ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet und wiegt rund 600 Gramm bei Maßen von 83 x 89,5 mm und einem Filterdurchmesser von 67 mm.

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Das AF-S Nikkor 35mm 1:1,4G soll ab Ende November 2010 für rund 1.880 Euro in den Handel kommen.

  • Nikon AF-S Nikkor 35mm 1:1,4G
  • Nikon AF-S Nikkor 200mm 1:2G ED
  • Nikon SB-700
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Nikon AF-S Nikkor 35mm 1:1,4G

Das Teleobjektiv AF-S Nikkor 200mm 1:2G ED ersetzt das altgediente AF-S VR Nikkor 200mm 1:2G IF-ED und arbeitet mit einer neuen Bildstabilisatortechnik, die Freihandaufnahmen mit um bis zu vier Stufen längeren Belichtungszeiten ermöglichen soll. Das System bietet zwei Betriebsarten an. "Normal" ist für allgemeine Freihandaufnahmen gedacht, während "Active" Umgebungsvibrationen ausgleichen soll, die zum Beispiel durch fahrende Lkws verursacht werden. Auch bei diesem Objektiv setzt Nikon auf einen Ultraschallantrieb. Das Objektiv ist aus 13 Linsen in neun Gruppen aufgebaut und besitzt eine Naheinstellgrenze von 1,90 m.

Es misst 124 x 204 mm und nimmt Filter über eine 52 mm große Schublade auf. Das Gewicht liegt bei 2,9 kg und der Preis bei rund 5.900 Euro. Das AF-S Nikkor 200mm 1:2G ED VR II soll im Oktober 2010 auf den Markt kommen.

Das Blitzgerät SB-700 stellt eine abgespeckte Version des SB-900 dar. Es unterstützt Nikons i-TTL-System, bei dem die Belichtung durch das Objektiv gemessen wird, und eine mehrstufige Zoomautomatik, die automatisch die Brennweite erkennt und die Ausleuchtung des Motivs an Brennweiten zwischen 24 mm und 120 mm anpasst. Den Benutzern stehen drei Ausleuchtungsprofile für unterschiedliche Aufnahmeszenarien zur Verfügung.

Die maximale Leitzahl gibt Nikon mit 38 an (FX-Format, ISO 100 und Reflektorstellung 120 mm). Mit dem mittenbetonten Profil wird ein Motiv vom Hintergrund abgehoben, das gleichmäßige Profil eignet sich für Innenaufnahmen von Gruppen oder flachen Oberflächen. Die Standardeinstellung betont das Zentrum leicht.

Das SB-700 funktioniert an Nikons FX- wie DX-Kameras und kann als Master fungieren und bis zu zwei Gruppen von Slave-Blitzgeräten und deren Blitzleistung steuern. Es kann aber auch selbst als Slave-Blitzgerät eingesetzt werden. Die Ladezeit soll bei Akkus und Alkaline-Batterien 2,5 Sekunden betragen. Der Reflektorkopf ist drehbar. Ein Regenschutz für den Einsatz in feuchten Gefilden ist ebenfalls verfügbar. Er sorgt dafür, dass über den Zubehörschuh kein Wasser eindringt.

Das Nikon SB-700 soll Ende November 2010 für rund 340 Euro verkauft werden.



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