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Laut Neofonie-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen steht WeTab bereits in Kontakt mit den Entwicklern, um die Benutzeroberflächen für das WeTab zu optimieren. Bis zum Erscheinungstermin am 21. September 2010 werden sie aber wohl nicht fertig. Außerdem appellierte Hoffer von Ankershoffen an die Open-Source-Gemeinde, sich an der Entwicklung von Anwendungen für das WeTab zu beteiligen.

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Als Audioplayer haben sich die Entwickler für Banshee entschieden. Das WeTab unterstützt die Musikformate MP3, WAV, OGG, WMA oder AAC. In HD-Qualität spielt das WeTab Videos nur auf der teureren G3-Version ab. Zu den unterstützten Videoformaten zählen H.264, AVI, WMV, DivX, OGM, FLV und MP4.

Üppige Einkaufsmöglichkeiten

Weitere Applikationen sollen über verschiedene App Stores angeboten werden, darunter ein eigener von WeTab mit dem Namen Metastore. Mit dem Wechsel zu Meego werden auch Applikationen aus Intels Appup ab dem 4. Quartal 2010 zur Verfügung stehen. Dann sollen auch Applikationen über Adobes Air Market Place für das WeTab verfügbar sein. Laut WeTab verbietet Google das Einbinden seines Android Market Place, da das WeTab keine Telefonfunktionen bietet. Hier sollen Drittanbieter in die Bresche springen, die bislang aber nicht näher bekannt sind.

Für das Ausführen von Android-Apps haben die Entwickler das Smartphone-Betriebssystem in eine virtuelle Maschine unter Virtualbox verfrachtet. Die Navigationsleiste auf der rechten Seite dient dann zur Steuerung der Android-App. Wie leistungsfähig die Apps in einer solchen Umgebung funktionieren, konnten wir auf der Vorabversion noch nicht prüfen. Für weitere Apps stehen Java- und Adobe-Air-Frameworks zur Verfügung. Einige Silverlight-Applikationen sollen dank Moonlight 2.0 ebenfalls laufen.

Intel als Partner

Ursprünglich auch als Contentplattform für Printmedien angekündigt, können auf dem WeTab die E-Book-Formate ePub, PDF, Mobipocket und das eigene Webookpremium-Format angezeigt werden.

Wetab will sein Tablet-PC unter allen Umständen zum 21. September 2010 liefern. Dafür nimmt es in Kauf, später Updates für WeTabOS nachzuliefern - eine Praxis, die nicht unüblich ist. Auf dem Intel Developer Forum IDF in San Francisco durfte 4tiitoo-Entwickler Stephan Odörfer das WeTab als Erster vorstellen. WeTab ist bereits vor einiger Zeit im Zuge der Meego-Entwicklung eine Partnerschaft mit Intel eingegangen. Intel kündigt entsprechend das WeTab als "erstes Tablet mit Meego" an. Das Touchscreen-Framework ist eine Eigenentwicklung der 4tiitoo-Entwickler.

Im Oktober 2010 will WeTab eine Dockingstation nachreichen, die 69 Euro kosten soll. Bleibt zu hoffen, dass spätestens bis dahin die letzten Softwareupdates eingespielt worden sind. Hoffer von Ankershoffen sieht das WeTab übrigens nicht als Konkurrenz zum iPad: "Wir sind nicht der Apple-Killer, wir sind eine tolle Alternative", sagte er Golem.de im Rahmen des Linuxtags 2010. Wie der von der Presse einst heraufbeschworene iPad-Konkurrent wirkt das WeTab in dieser Form noch nicht. Während aber Apple auf ein weitgehend geschlossenes System für den Massenmarkt setzt, legt Wetab Wert auf maximale Offenheit, was aber auch einige zusätzliche Schwierigkeiten mitbringt.

Das WeTab wird ab dem 21. September über Amazon und wenige Tage später bei der Handelskette Media Markt erhältlich sein. Ab November 2010 werden auch die Warenhäuser Conrad und Otto den Tablet-PC im Sortiment führen.

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carstenryder 23. Sep 2010

Diese gnadenlose Rechthaberei und Selbstgerechtigkeit gegenüber einem kleine...

Peter Brülls 20. Sep 2010

Das habe ich schon so oft gesagt gehört und noch nie in der Praxis bemerkt. Jedenfalls...

OhMeinGott 20. Sep 2010

Mal eben in wenigen Wochen von C auf C++ und das Framework komplett ersetzen?

OhMeinGott 20. Sep 2010

Davon redet auch niemand mehr, ist ja auch klar wenn man für das gleiche Geld ein...

samy 20. Sep 2010

Woher sollen die Golem.de-Forum-Profis das wissen? Ohne so ein Gerät? Wart es ab bald...


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