Entlassen

Google-Entwickler spionierte in E-Mail-Konten von Kindern

Ein Google-Mitarbeiter ist in die E-Mail-Konten, Chatprotokolle und Telefonlisten von Kindern eingedrungen. Google hat die Entlassung des Entwicklers bestätigt.

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Entlassen: Google-Entwickler spionierte in E-Mail-Konten von Kindern

Google hat bestätigt, den Entwickler David Barksdale entlassen zu haben, weil dieser in die Gmail- und Google-Talk-Accounts von mehreren Kindern eingedrungen war und sie belästigt hatte. Barksdale hatte in Seattle für den Internetkonzern gearbeitet. Zuvor hatte das Blog Gawker über Barksdales Vergehen berichtet. Der 27-Jährige hatte demnach monatelang in den Nutzerdaten der Kinder herumgeschnüffelt, die er zuvor kennengelernt hatte. Er sei im Juli 2010 von Google entlassen worden. Vorwürfe wegen sexueller Belästigung der Kinder wurden gegen Barksdale nicht erhoben. Barksdale, der sich selbst als Hacker bezeichnete, ging es offenbar nur darum, seine Überlegenheit zu beweisen.

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In einem Fall habe sich Barksdale über Google-Talk-Nutzerdaten die Telefonnummer der Freundin eines 15-Jährigen verschafft. Er hatte dem Jungen dann gedroht, er würde das Mädchen anrufen, falls er Barksdale nicht ihren Namen verraten würde. In anderen Fällen verschaffte er sich Chatprotokolle von Kindern, um seine Opfer damit unter Druck zu setzen.

Die Eltern der Kinder hatten sich an Google gewandt, woraufhin der Internetkonzern schnell reagierte. "Vielen Dank für Ihren Bericht, wir werden dem unauffällig nachgehen und uns an Sie wenden, wenn wir weitere Informationen brauchen", hatte Eric Grosse, Engineer Director in Googles Security Group, den Eltern geantwortet. Barksdale wurde kurz danach entlassen.

Gegenüber dem US-Branchendienst Cnet hat Google die Entlassung Barksdales nun bestätigt. "Wir haben David Barksdale wegen Verstoßes gegen unsere strengen internen Datenschutzrichtlinien entlassen", erklärte Bill Coughran, Senior Vice President für Engineering bei Google. Google überprüfe die Anzahl der Beschäftigten, die Zugang zu den Systemen haben, sehr genau und verschärfe die Sicherheitskontrollen kontinuierlich. Eine kleine Zahl von Mitarbeitern müsse Zugang zu den Systemen haben, um sie zu warten. "Deswegen nehmen wir diesen Verstoß auch so ernst", sagte Coughran.

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Verwirrt 17. Sep 2010

Weil ich deine Naivität armselig finde? Sagt wer? Was gibt es da verdammt nochmal zu...

LockerBleiben 16. Sep 2010

Es kriegt nur in den seltensten Fällen einer mit.

parlog 16. Sep 2010

Also: "Wir haben David Barksdale wegen Verstoßes gegen unsere strengen internen...

Ein alter Bastard 16. Sep 2010

Du solltest nicht immer von Dir auf andere schließen. Abgesehen mal davon, daß Leute...



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