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LTE-Ausbau

Vodafone Deutschland gibt Netzwartung an Ericsson (Update)

Vodafone Deutschland wird einem Bericht zufolge den Bereich Netzwartung an Ericsson auslagern. Der schwedische Netzwerkausrüster ist auch zusammen mit Huawei für den LTE-Ausbau des Mobilfunkbetreibers zuständig.

Artikel veröffentlicht am ,
Erdarbeiten am Vodafone-Netz in Deutschland
Erdarbeiten am Vodafone-Netz in Deutschland

Vodafone Deutschland wird seine Netzwartung an Ericsson auslagern. Dies hat die Rheinische Post erfahren. Vodafone Deutschland wollte die Meldung gegenüber Golem.de "noch nicht kommentieren". Laut dem Zeitungsbericht wollen die Unternehmen die Neuregelung zum Vodafone Fieldservice in den nächsten Tagen bekanntgeben. Vodafone wolle eine langfristige Partnerschaft von mindestens fünf Jahren mit einem starken Unternehmen, hatte der Konzern im Juni 2010 im Gespräch mit Golem.de angekündigt. Neben den 630 Mitarbeitern sollten auch Teile des Managements zu dem Dienstleister wechseln. Vodafone zählt in Deutschland rund 13.000 Mitarbeiter.

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Den Vodafone Fieldservice werde die Firma übernehmen, die auch die 4G-Technik liefert. Neben Ericsson kamen dafür auch Alcatel-Lucent, Huawei und Nokia Siemens Networks infrage, sagte der Sprecher im Juni.

Der Bedarf nach hohen Datenübertragungsraten wachse massiv, was von den Arbeitern im Bereich Wartung und Instandhaltung eine hohe Flexibilität und Schlagkraft verlange, so Vodafone. Es sei billiger, von Netzwerkausrüstern die Kapazitäten für Wartungsdienste einzukaufen, als diese selbst zu beschäftigen. Netzwerkausrüster hätten im Servicebereich einen größeren Pool an Mitarbeitern.

Insgesamt werde die deutsche Landestochter des britischen Konzerns für den LTE-Ausbau einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag ausgeben, hieß es im Sommer 2010. Bei der Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur wurden zuvor 1,4 Milliarden Euro gezahlt.

Vodafone Deutschland hatte bereits die Preise für seine mobilen LTE-Internetzugänge veröffentlicht. Der Mobilfunkbetreiber bietet die Flatrates ab Dezember 2010 an. Für den schnellsten LTE-Zugang des Konzerns, mit einer Datenrate von bis zu 50 MBit/s und 30 Gigabyte Volumen, bezahlen Kunden monatlich 69,99 Euro. Nach dem Erreichen des Volumens wird der Internetzugang auf 384 KBit/s gedrosselt.

Nachtrag vom 15. September 2010, 12:49 Uhr:

Ericsson hat den Bericht bestätigt. Der Field Service sei für Wartung, Instandhaltung und Entstörung des gesamten Vodafone-Mobilfunk- und Festnetz-Zugangsnetzes sowie von Festnetzknoten zuständig. "Rund 600 Mitarbeiter sollen zu Ericsson wechseln. Beginn des Vertrages ist der 1. Oktober 2010", sagte ein Sprecher Golem.de.



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Wolleer 15. Sep 2010

:) Stimmt

heinz0r2k10 14. Sep 2010

Ich habe keine Ahnung was das mit Erdarbeiten zu tun haben soll - es wird aber auch nicht...


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