Abo
  • Services:

Kopierschutz

HDCP Master Key veröffentlicht? (Update)

Die Veröffentlichung eines angeblichen Master Keys für das Kopierschutzsystem High-bandwidth Digital Content Protection (HDCP) sorgt derzeit für Wirbel im Netz. Ob der Schlüssel überhaupt echt ist und woher er stammt, ist derzeit unklar.

Artikel veröffentlicht am ,

Eine Twitter-Meldung verkündet "Master HDCP key released" und verweist auf einen Eintrag bei pastebin.com. Absender der Twitter-Nachricht ist ein neu eingerichteter Twitter-Account unter dem Namen "Intel Global PR", was offenbar eine Anspielung darauf ist, dass Intel einst HDCP entwickelt hat.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. i-SOLUTIONS Health GmbH, Bochum, Düsseldorf

Ob es sich bei der veröffentlichten Zahlenkolonne wirklich um ein HDCP-Master-Key handelt, ist offen, ebenso wer hinter der Veröffentlichung steckt. So wird spekuliert, es handle sich um einen geleakten Originalschlüssel - oder das System sei mit ausreichend vielen Geräteschlüsseln geknackt worden. Auf letztere Möglichkeit hatte bereits 2001 Niels Ferguson hingewiesen.

HDCP wird unter anderem bei HDMI eingesetzt. Darüber können Inhalteanbieter beispielsweise sicherstellen, dass die auf einer Blu-ray gespeicherten Inhalte nur über gesicherte Verbindungen an einen Fernseher übertragen werden. Das soll ein einfaches Mitschneiden der hochauflösenden Filme erschweren.

Nachtrag vom 14. September 2010, 20:45 Uhr

"Intel Global PR" ist der interne Name von Intels PR-Abteilung in Santa Clara, die von dort aus die Öffentlichkeitsmaßnahmen des Unternehmens steuert. Am Rande des IDF fragte Golem.de Chuck Mulloy von Intel Global PR nach dem fraglichen Key. Der Intel-Sprecher sagte: "Wir untersuchen das derzeit, gehen aber nicht davon aus, dass der Post von einem Intel-Mitarbeiter stammt. Sollte sich der Key als echt erweisen, wäre das eine Verletzung von Geschäftsgeheimnissen und dem Urheberrecht." Auf die Frage nach der Benutzung der Marke Intel meinte Mulloy: "Das wäre dann noch ein Missbrauch eines Warenzeichens, aber von diesen drei Vorwürfen wohl noch der am wenigsten relevante". [von Nico Ernst und Jens Ihlenfeld]



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 28,49€ (erscheint am 15.02.)
  2. 5,99€
  3. 34,99€ (erscheint am 14.02.)

Mac Addict 18. Sep 2010

Also echt. Eine Zahlenkolonne soll Urheberrechtsschutz genießen? Das ist lächerlich!

qwertz123 17. Sep 2010

Ordnung != Sauberkeit

Einer der sich... 16. Sep 2010

(extrem-illegale-raubmordende) ~Einer der sich auskennt

nicoledos 16. Sep 2010

wenn dieser key dazu wäre, könnte mir virtuelle Displays per Treiber vorstellen. player...

nate 16. Sep 2010

Korrekt. Im Gegenzug verwendet man aber mit x264 auch einen Encoder, der um eine Grö...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Watch Active - Hands on

Samsungs neue Smartwatch Galaxy Watch Active richtet sich an sportliche Nutzer. Auf eine drehbare Lünette wie bei den vorigen Modellen müssen Käufer aber verzichten.

Samsung Galaxy Watch Active - Hands on Video aufrufen
Raumfahrt: Aus Marzahn mit der Esa zum Mond
Raumfahrt
Aus Marzahn mit der Esa zum Mond

Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Die Nasa will schnell eine neue Mondlandefähre
  2. Chang'e 4 Chinesische Sonde landet auf der Rückseite des Mondes
  3. Raumfahrt 2019 - Die Rückkehr des Mondfiebers?

Mobile-Games-Auslese: Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten
Mobile-Games-Auslese
Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten

Weltraumspannung in Star Trek Fleet Command und Bananenrepublik zum Selberspielen in Tropico: Diese Mobile Games haben auch abseits ihrer großen Namen etwas zu bieten.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Große Abenteuer im kleinen Feiertagsformat
  2. Small Giant Games Zynga kauft Empires & Puzzles für 560 Millionen US-Dollar
  3. Mobile-Games-Auslese Taktische Tentakel und knuddelige Killer

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

    •  /