Abo
  • Services:
Anzeige
Brad Smith, Senior Vice President und Microsoft General Counsel
Brad Smith, Senior Vice President und Microsoft General Counsel

Russland

Microsoft kündigt tiefgehende Überprüfung an

Aufgeschreckt durch einen Bericht der New York Times hat Microsoft umfangreiche Maßnahmen in Russland angekündigt. Staatsapparat und Microsoft Russland sollen dort Oppositionelle verfolgt haben - unter dem Vorwand, gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen.

Microsofts Chefjustiziar Brad Smith hat nach einem Bericht über Verstrickungen von Anwälten der Firma in die Verfolgung Oppositioneller in Russland weitgehende Konsequenzen angekündigt. Die New York Times hatte Umweltaktivisten, Bürgerrechtler, Rechtsanwälte und oppositionelle Zeitungsredaktionen aus Russland befragt, die beklagten, drangsaliert zu werden - unter dem Vorwand, sie verletzten Urheberrechte von Microsoft-Produkten. Dabei hätten Microsofts Anwälte eine zwielichtige Rolle gespielt und mit Polizei, Justiz und Geheimdiensten sogar zusammengearbeitet, um Nichtregierungsorganisationen zu unterdrücken. "Das war keine Story, die ich als Chefjustiziar von Microsoft gerne lese", schreibt Smith im Firmenblog.

Der erste Schritt Microsofts sei nun, so Smith, die Verantwortung für die Vorgänge bei der Pirateriebekämpfung zu übernehmen, im Positiven wie im Negativen. Eine unabhängige Anwaltskanzlei werde mit der Untersuchung beauftragt. Zugleich würden Sofortmaßnahmen getroffen. Smith: "Um zu verhindern, dass Nichtregierungsorganisationen solchen schändlichen Aktionen unter dem Deckmantel des Anti-Pirateriekampfes zum Opfer fallen, wird Microsoft Softwarelizenzen für NGOs herausgeben, die sicherstellen, dass sie kostenlos und legal an Kopien unserer Produkte kommen."

Anzeige

In den USA habe Microsoft schon vor einigen Jahren mit seinem NGO-Softwareprogramm begonnen und es dann auf 30 Länder, inklusive Russland, ausgeweitet. In Russland sei das Infodonor-Programm im Jahr 2009 gestartet worden.

Jede Nichtregierungsorganisation könne damit kostenlose Exemplare von sechs verschiedenen Microsoft-Programmen für bis zu 50 Computer bekommen, erklärte Smith. "Im vergangenen Jahr haben wir Software mit einem Marktwert von über 390 Millionen US-Dollar an über 42.000 NGOs auf der ganzen Welt gespendet." Die Herausforderung liege darin, dass die Nichtregierungsorganisationen davon auch erführen. Microsoft wolle die Informationspolitik hier verbessern.

Vor dem Bericht der New York Times waren Hilferufe der russischen Nichtregierungsorganisationen von Microsoft jedoch nicht beachtet worden, hatte die Zeitung berichtet.


eye home zur Startseite
Fanfare 15. Sep 2010

Behaltet euren 10 Jahre alten Dauerfrust. Es gibt freundliche Alternativen die...

melwyn 14. Sep 2010

wahnsinn, das haben die auch in dem bericht erwähnt... auf dem kanal...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. über Duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  3. über Hays AG, München
  4. STAHLGRUBER GmbH, Poing bei München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 2099,99€ statt 2399,99€ bei razerzone.com
  2. 89,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 140€)

Folgen Sie uns
       


  1. Elektroauto

    VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

  2. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  3. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  4. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  5. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  6. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  7. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  8. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

  9. Sicherheitslücke bei Amazon Key

    Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten

  10. Luftfahrt

    China plant Super-Windkanal für Hyperschallflugzeuge



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

Erneuerbare Energien: Siemens leitet die neue Steinzeit ein
Erneuerbare Energien
Siemens leitet die neue Steinzeit ein
  1. Siemens und Schunk Akkufahrzeuge werden mit 600 bis 1.000 Kilowatt aufgeladen
  2. Parkplatz-Erkennung Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

  1. Re: HomePod vs Echo

    d0p3fish | 12:32

  2. Re: Ladeleistung

    gast22 | 12:30

  3. Der Akku wird zu schnell geladen

    MüllerWilly | 12:28

  4. Re: 1.000 kWh Akku?

    tribal-sunrise | 12:27

  5. Re: Macht ruhig weiter, Vivendi

    emuuu | 12:20


  1. 12:22

  2. 10:48

  3. 09:02

  4. 19:05

  5. 17:08

  6. 16:30

  7. 16:17

  8. 15:49


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel