Olympus: Profikamera E-5 mit Four-Thirds-Sensor
Die E-5 von Olympus(öffnet im neuen Fenster) erreicht Verschlusszeiten von bis zu 1/8.000 Sekunden und soll Serienaufnahmen mit bis zu 5 Bildern pro Sekunde aufnehmen können. Der Sensor ist beweglich aufgehängt und soll durch Gegenbewegungen Verwackler vermindern. Die maximale Lichtempfindlichkeit liegt bei ISO 6.400. Neben Standbildern kann der Sensor auch Videos mit 720p aufnehmen. Das Autofokussystem besteht aus elf Kreuzsensoren und soll auch noch bei schlechter Beleuchtung funktionieren.
Die DSLR beherrscht neben Mehrfachbelichtungen auch die Erstellung von ISO- und Weißabgleichsreihenaufnahmen. Motivprogramme sucht der Anwender bei einem Profigerät vergebens, aber Olympus ließ es sich nicht nehmen, Bildbearbeitungsfilter in die Kamera zu integrieren. Zehn Stück sind es, die auch aus den Consumermodellen bekannt sind. Neu ist der Pseudo-HDR-Filter, der versucht, die dramatische Wirkung von echten High-Dynamic-Range-Aufnahmen nachzubilden. Dazu wird allerdings nur eine einzelne Aufnahme verarbeitet.
Sucher mit 100 Prozent Bildfeldabdeckung
Der optische Spiegelreflexsucher mit Pentaprisma soll eine Bildfeldabdeckung von nahezu 100 Prozent erreichen. Die Mattscheiben sind austauschbar. Das 3 Zoll große LCD der Kamera lässt sich ausschwenken und erreicht eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten (Subpixel). Die damit realisierte Live-View-Funktion zeigt das Bild vor der Aufnahme an und bietet eine Belichtungskorrekturvorschau sowie eine Weißabgleichvorschau. Dazu kommt eine Echtzeit-Histogramm-Anzeige.
Der eingebaute Aufklappblitz erreicht Leitzahl 13. Dazu kommen ein Blitzschuh und eine kabellose Blitzsteuerung direkt über das Kameragehäuse. Die Schnittstellen umfassen ferner eine HDMI-Schnittstelle sowie ein Kartenfach für eine SD- und eine Compactflash-Karte.
Die Olympus E-5 misst 142,5 x 116,5 x 74,5 mm und wiegt ohne Akku, Objektiv und Speicherkarten rund 800 Gramm. Die Kamera soll ab Oktober 2010 für rund 1.700 Euro im Handel erhältlich sein.


