Vergleichende Werbung: Amazon lästert über das iPad
Ein wichtiger Unterschied zwischen Flüssigkristallbildschirmen und einem elektronischen Papier ist die Lesbarkeit im hellen Sonnenlicht. Hier kann der E-Book-Reader seine Stärken ausspielen, wie Amazon in einem aktuellen Werbespot unterstreicht.

Das Filmchen spielt an einem Swimmingpool: Während ein Mann vergeblich versucht, sein iPad mit der Hand gegen die Sonne abzuschatten, um auf dem Bildschirm etwas zu erkennen, sitzt im Liegestuhl nebenan eine junge Dame und liest seelenruhig auf ihrem Lesegerät.
Sonnenbrille statt iPad
Auf seine Frage, wie sie in der Sonne lesen könne, antwortet sie, es handele sich um einen Kindle. Amazon nutzt die Gelegenheit, gleich noch auf eine zweite Schwäche des iPads hinweisen: Der E-Book-Reader koste gerade mal 140 US-Dollar, erklärt sie – das günstigste iPad ist mit 500 US-Dollar fast vier Mal so teuer. Ihre Sonnenbrille habe mehr gekostet, so die süffisante Aussage der Kindle-Leserin.
Apple hat indes wenig Grund, sich über die Amazon-Werbung zu beschweren: Das Unternehmen hat sich selbst jahrelang in seiner Werbung über Microsoft lustig gemacht.
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