iPhone ICs: Apple wechselt von Infineon zu Qualcomm
Apple wechselt für das iPhone der fünften Generation seinen Chipsatzlieferanten aus. Das berichtet die in Taiwan erscheinende chinesischsprachige Commercial Times(öffnet im neuen Fenster). Hatte bisher Infineon den Baseband-IC X-Gold 608 für das Apple-Smartphone geliefert, setzte der US-Konzern nun auf einen integrierten Schaltkreis vom Konkurrenten Qualcomm. Qualcomm konkurriert auch mit Broadcom, Freescale, Marvell, Mediatek und Texas Instruments. Qualcomm dominiert den CDMA-Mobiltelefon-Chipsatzmarkt mit einem Anteil von 69 Prozent.
Infineon hat Bereich verkauft
Intel kaufte am 30. August 2010 für rund 1,4 Milliarden US-Dollar die Mobilfunksparte von Infineon. Infineon machte mit dem Verkauf einen außerordentlichen Gewinn in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrages. Der Geschäftsbereich Wireless Solutions (WLS) des deutschen Chipherstellers ist in den Feldern Wireless Mobility, bei Plattformen für Smartphones sowie für Mobiltelefone im Einstiegssegment tätig und liefert Basisbandprozessoren, Radiofrequenz-, Power-Management-Integrated-Circuits (ICs), Single-Chip-Produkte sowie die dazugehörige Systemsoftware.
Partnerschaft mit Foxconn offenbar verlängert
Die Commercial Times will zudem erfahren haben, dass Foxconn Electronics auch für die künftige iPhone-Generation der wichtigste Auftragshersteller bleibt. Das Asus-Tochterunternehmen Pegatron Technology, ein Auftragsfertiger für Konzerne wie Dell und Hewlett-Packard, habe sich vergeblich um einen Teil des Auftrags beworben. Doch Apple bleibe seinem langjährigen Partner Foxconn treu. Für Foxconn arbeiten in rund 20 Fabriken in China etwa 900.000 Menschen.
- Anzeige Hier geht es zum iPhone 17 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.