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Freie PDF-Reader: FSFE will Werbung für Adobe Reader & Co stoppen

Die Free Software Foundation Europe nimmt den Kampf gegen proprietäre Software zur Darstellung von PDF-Dokumenten wieder auf. Die Aktivisten fordern öffentliche Einrichtungen in Europa auf, nicht länger für Adobe Reader & Co zu werben, schließlich gebe es genügend freie Alternativen.
/ Jens Ihlenfeld
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"Jedes Mal wenn eine staatliche Webseite auf unfreie Software verlinkt und Besucher dazu anhält, diese zu benutzen, werden die Bürger unnötigerweise dazu ermuntert, ihre Freiheit wegzuwerfen" , argumentiert FSFE-Präsident Karsten Gerloff. Er verweist auf die FSFE-Website pdfreaders.org(öffnet im neuen Fenster) , die freie PDF-Reader für Windows, Linux und Mac OS X aufführt.

"Was würden Sie davon halten, wenn es auf der Autobahn ein Schild gäbe, auf dem stünde: 'Sie müssen einen Volkswagen besitzen, um auf dieser Straße zu fahren. Kontaktieren Sie Ihren Volkswagen-Händler für eine kostenlose Probefahrt'? Bei PDF-Readern scheinen die Regierungen der Meinung zu sein, dass dies zulässig ist" , vergleicht Matthias Kirschner, Fellowship-Koordinator der FSFE.

Die FSFE stört sich daran, dass die Hinweise auf den Adobe Reader auf Webseiten von Regierung und Verwaltung den proprietären Produkten einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Oft werde der Eindruck erweckt, die genannte Software stelle die einzig vorhandene Option dar.

Daher ruft die FSFE nun dazu auf, möglichst viele Webseiten mit Empfehlungen für proprietäre PDF-Reader zu sammeln und unter fsfe.org/campaigns/pdfreaders/pdfreaders.de.html(öffnet im neuen Fenster) einzureichen. Die Suche beginnt am heutigen 13. September und geht bis zum 17. Oktober 2010. Ende Oktober werden Preise an die Teilnehmer und Gruppen verliehen, die die höchste Anzahl von Werbungen für proprietäre Software auf Regierungswebseiten gefunden haben.

Zugleich startet die FSFE eine Petition für die Entfernung von Werbung für unfreie Software auf den Webseiten der Regierungen(öffnet im neuen Fenster) .


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