Abo
  • Services:

Sicherheitssoftware

HP kauft ArcSight für 1,5 Milliarden US-Dollar (Update)

Hewlett-Packard setzt nach dem Kauf von 3Par seinen aggressiven Übernahmekurs fort. HP hat mittlerweile die Übernahme von ArcSight bestätigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Sicherheitssoftware: HP kauft ArcSight für 1,5 Milliarden US-Dollar (Update)

Hewlett-Packard steht kurz vor der Übernahme des Herstellers von Sicherheitssoftware ArcSight. Das berichten das Wall Street Journal, die britische Financial Times und die Nachrichtenagentur Bloomberg aus unternehmensnahen Kreisen. Der Kaufpreis soll bei 1,5 Milliarden US-Dollar liegen. Der Börsenwert der Firma lag am vergangenen Freitag bei 1,2 Milliarden US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim
  2. KWS SAAT SE, Einbeck

Eine Übernahme könnte am heutigen Montag bekanntgegeben werden. Es sei aber auch noch möglich, dass es nicht zu einem Vertragsabschluss komme, so das Wall Street Journal. Neben HP sollen sich noch andere IT-Firmen für den Kauf von ArcSight interessieren. Im letzten Geschäftsjahr erzielte ArcSight einen Umsatz von 181,4 Millionen US-Dollar und einen Gewinn von 28,4 Millionen US-Dollar. Umsatz und Gewinn stiegen stark an. Die Firma mit circa 500 Beschäftigten hat ihren Sitz im kalifornischen Cupertino und ging 2008 an die Börse.

Automatisierte Sicherheits- und Compliance-Überwachung

Die Softwareprodukte von ArcSight bieten eine automatisierte Sicherheits- und Compliance-Überwachung des Unternehmensnetzwerkes. Die Software soll Richtlinienverstöße, Cyberangriffe und interne Bedrohungen feststellen und die Daten in einer Übersicht, dem sogenannten Security Management Cockpit, zur Verfügung stellen. Bei Angriffen würden automatische Gegenmaßnahmen eingeleitet, so das Unternehmen. Wichtigste Produkte sind ArcSight Enterprise Security Manager (ESM) und ArcSight Logger.

Cathie Lesjak, die Interimschefin von HP, setzt den Übernahmekurs ihres Vorgängers Mark Hurd damit unverändert fort. Zuletzt kaufte Lesjak den Speicherhersteller 3Par für 2,1 Milliarden US-Dollar. Dell hatte sich zuvor aus dem Bieterwettstreit zurückgezogen.

Nachtrag vom 13. September 2010, 14:35 Uhr Mittlerweile hat HP offiziell die Übernahme von ArcSight bestätigt: für 1,5 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 43,50 US-Dollar pro Aktie.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 399€
  2. 119,90€
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  4. 915€ + Versand

Folgen Sie uns
       


Toshiba Dynaedge ausprobiert

Das Dynaedge ist wie Google Glass eine Datenbrille. Allerdings soll sie sich an den industriellen Sektor richten. Die Brille paart Toshiba mit einem tragbaren PC - für Handwerker, die beide Hände und ein PDF-Dokument brauchen.

Toshiba Dynaedge ausprobiert Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /