Baubeginn: Deutscher Kabelnetzbetreiber setzt auf Fiber-to-the-Home
RFT Kabel startet heute in Potsdam den ersten Bauabschnitt eines Glasfasernetzes, mit dem den Kunden Fiber-to-the-Building und Fiber-to-the-Home geboten wird. Das Netz sei so konzipiert, dass nach der kompletten Fertigstellung die gesamte Stadt Potsdam Anschluss an das RFT-Kabel-Glasfasernetz finden könne. Die Investitionen in das Netzwerk erfolgten ohne Fördermittel, gab das Unternehmen bekannt. Angaben zum finanziellen Volumen des Projektes wurden nicht gemacht.
Mit dem Glasfasernetz mache sich RFT Kabel von Vorlieferanten unabhängig, sagte RFT-Kabel-Chef Klaus-Peter Tiemann: "Für unser Unternehmen ist es unüblich, Dienste einzukaufen. Unsere Philosophie ist die Generierung eigener Produkte."
Stefan Tiemann, zweiter Geschäftsführer der RFT Kabel, sagte, die Kapazitäten von Glasfasernetzen würden ständig weiterentwickelt. Durch den Austausch der aktiven Technik könne das Glasfaserkabelnetz ohne neue Tiefbauarbeiten künftigen Anforderungen angepasst werden. Das Triple-Play-Angebot des Unternehmens umfasse zurzeit digitale und analoge Radio- und TV-Programme, einschließlich HD-TV, Internet bis 120 MBit/s je Anschluss und einen Telefonanschluss, so Tiemann.
Der Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Albrecht Gerber, lobte das Engagement des Netzbetreibers bei der Beseitigung sogenannter weißer Flecken bei der Internetversorgung Brandenburgs. RFT habe bereits in 18 brandenburgischen Kommunen moderne Kommunikationsinfrastrukturen geschaffen, nun komme die Landeshauptstadt hinzu.
Am 17. April 2009 hatte RFT Kabel sein vollständiges Glasfasernetzwerk in der Stadt Premnitz in Betrieb genommen. Vom Start des Projektes und dem Beginn der Planung bis zur Fertigstellung vergingen laut dem Unternehmen nur 15 Monate.
- Anzeige Hier geht es zur AVM Fritzbox 7590 AX bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.