Gallium3D

Gallium3D-Treiber auch für Radeon HD 5000

Entwickler haben den R600g-Treiber um Unterstützung für die Grafikchipsätze Radeon HD 5000 von AMD in Mesa erweitert. Der Treiber bringt Unterstützung für Shader-Opcodes und Constant-Buffer mit.

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Die Unterstützung für Radeon-Grafikkarten mit HD-5000-Chipsätzen unter Linux schreitet voran. Vor wenigen Tagen hatten die Entwickler um David Airlie bereits rudimentäre Unterstützung für die Chipsätze eingepflegt, unter anderem in Form von Texture-Mapping.

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Airlie hat den Code im Gallium3D-Treiber nun um mehr als 5.000 Zeilen erweitert. Dieser soll nicht nur die Unterstützung für Shader-Opcodes und Constant-Buffer mitbringen, sondern auch für alle Rechenmodi der GPU. Laut Airlie läuft mit dem neuen Treiber die Referenzsoftware GLX-Gears mit seiner HD-5000-Grafikkarte.

Der aktualisierte Treiber wird voraussichtlich in Version 7.9 von Mesa eingepflegt, die im Laufe des Monats September 2010 erscheinen soll.

Gallium3D dient als Schnittstelle zur Grafikkarte, die es über LLVM anspricht. Der sogenannte State Tracker dient dann als Schnittstelle zu OpenGL oder Direct3D. Durch diese gemeinsam genutzte Schnittstelle soll sich die Treiberentwicklung deutlich beschleunigen. Allerdings bietet die Schnittstelle lediglich OpenGL-2.1-Funktionen. Vor wenigen Tagen wurde die Version 4.1 des Grafik-APIs veröffentlicht. Das Gallium3D-API wurde zunächst von der Firma Tungsten Graphics entwickelt, bevor die Firma von VMware im Jahr 2008 aufgekauft wurde. VMware gab Gallium3D unter der MIT-Lizenz frei.

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