• IT-Karriere:
  • Services:

ASMedia und VIA

Alternative Controller für USB 3.0 verspäten sich

Unbestätigten Berichten zufolge werden die ersten taiwanischen Controller für Hostadapter nach USB 3.0 nicht mehr im Jahr 2010 erscheinen. Kompatibilitätsprobleme sollen schuld daran sein, dass die Asus-Tochter ASMedia und VIA auf sich warten lassen. Etron und dem US-Unternehmen Fresco Logic soll es nicht besser gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
ASMedia und VIA: Alternative Controller für USB 3.0 verspäten sich

Einem Bericht von Digitimes zufolge scheitern alle vier Chiphersteller an den Kompatibilitätstests des USB-Implementors Forum (USB-IF). Dieses Gremium wacht über die USB-Standards und führt rigorose Tests durch. Bereits zur Cebit 2010 hatte das USB-IF über 50 Produkte mit USB-3.0-Ports zertifiziert.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. Arconic Fastening Systems / Fairchild Fasteners Europe - Camloc GmbH, Kelkheim (Taunus)

Bei den Controllern für Hostadapter gibt es derzeit aber nur einen nennenswerten Anbieter: NEC/Renesas. Deren Baustein µPD720200 ist in allen Rechnern zu finden, die USB 3.0 schon unterstützen. Er stellt aber nur zwei der schnellen Schnittstellen zur Verfügung. Zudem soll er laut Digitimes zwischen 3 und 3,5 US-Dollar kosten - aber nur bei Abnahme von mindestens 500.000 Stück. Bis vor kurzem sollen es noch 8 US-Dollar gewesen sein, bevor ASMedia angab, seine Controller für weniger als 2 Dollar verkaufen zu wollen.

ASMedia hatte seinen Controller bereits Mitte 2010 angekündigt, kurz darauf folgten in Taiwan VIA, Etron und auch das US-Unternehmen Fresco Logic. Letzteres ist vor allem auf Bausteine für Messgeräte, auch für USB 3.0, spezialisiert und will nun auch im Endgerätemarkt mitmischen. Alle vier Anbieter haben Digitimes zufolge schon Muster an Mainboardhersteller geliefert, diese Chips sollen aber noch mit etlichen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen haben.

Ein Problem bei der Entwicklung von kompletten Lösungen für USB 3.0 ist die Tatsache, dass die Schnittstelle nicht mit generischen Treibern von Windows 7 unterstützt wird. Da es keinen gemeinsamen Softwarestack gibt, wie etwa für USB 2.0 oder Bluetooth, müssen die Chiphersteller die gesamte Software selbst schreiben. Sie muss dann durch Microsofts Testverfahren, und die Hardware muss zusammen mit den Treibern vor dem USB-IF bestehen.

Die fehlende Unterstützung durch Windows 7 gab auch Intels Chipsatz-Chef Steve Peterson auf der Cebit 2010 im Gespräch mit Golem.de als Grund dafür an, dass Intel USB 3.0 bisher nicht in seine Produkte integriert hat. Auf dem in der nächsten Woche stattfindenden IDF könnte sich hier aber eine Kehrtwende abzeichnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

hzffhh 10. Sep 2010

Um für die kabel abgezockt zu werden oder immer das falsche kabel dabei zu haben. Denn...

nate 10. Sep 2010

Mir scheint, du hast ein Tellerrandproblem.

ui 09. Sep 2010

oder begeht Microsoft mal wieder einen Fehler?


Folgen Sie uns
       


Nubia Z20 - Test

Das Nubia Z20 hat sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite einen Bildschirm. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Benutzung, wie sich Golem.de im Test angeschaut hat.

Nubia Z20 - Test Video aufrufen
Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Open Power CPU: Open-Source-ISA als letzte Chance
Open Power CPU
Open-Source-ISA als letzte Chance

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Open Source Monitoring-Lösung Sentry wechselt auf proprietäre Lizenz
  2. VPN Wireguard fliegt wegen Spendenaufruf aus Play Store
  3. Picolibc Neue C-Bibliothek für Embedded-Systeme vorgestellt

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

    •  /