Abo
  • Services:

Massenabmahnungen

Logistep darf in der Schweiz keine IP-Adressen mehr sammeln

Die Schweizer Firma Logistep darf nicht länger in Tauschbörsen IP-Adressen von Nutzern mitschreiben. Das entschied das Schweizer Bundesgericht mit der Begründung, das Vorgehen verstoße in der Schweiz gegen den Datenschutz.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Schweizer Unternehmen Logistep versteht sich als Ermittlungsdienst zum Schutz von geistigem Eigentum. Logistep sucht im Auftrag seiner Kunden in Tauschbörsen nach Nutzern, die unerlaubt urheberrechtlich geschützte Inhalte anbieten, speichert deren IP-Adressen und gibt die Daten an die Urheber weiter, damit diese gegen die Nutzer vorgehen können.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Weilimdorf
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart-Feuerbach

Da es sich bei IP-Adressen um personenbezogene Daten handelt, die Logistep ohne Wissen der Nutzer speichert, verstößt das Unternehmen in der Schweiz gegen das Datenschutzrecht, entschied das Schweizer Bundesgericht. Es schloss sich damit der Auffassung des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) an, der seinerseits geklagt hatte, nachdem das Unternehmen seiner Empfehlung, den Dienst umgehend einzustellen, nicht gefolgt war.

Die von Logistep AG bearbeiteten Daten, "zumindest die IP-Adressen, stellen Personendaten im Sinne des Datenschutzgesetzes dar. Dessen Verletzung liegt im konkreten Fall darin begründet, dass das Bearbeiten der Daten durch die AG im Regelfall ohne Wissen der betroffenen Personen und in einer für diese nicht erkennbaren Weise erfolgt", teilt das Gericht mit.

Die Richter räumen ein, dass durch ihre Entscheidung die "umfassende wirtschaftliche Verwertung von Urheberrechten erheblich" erschwert werde. Es sei jedoch zu berücksichtigen, "dass das Vorgehen einen bedeutsamen Eingriff in die Privatsphäre von jedem betroffenen Benutzer mit sich bringt, welche der Staat zu schützen hat".

Letztendlich sei das Interesse von Logistep und seiner Auftraggeber nicht überwiegend.

Das bedeutet aber nicht das Ende des Geschäfts von Logistep, denn die Entscheidung gilt nur für die Schweiz. Logistep bietet seine Dienste europaweit an.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

spqr 09. Apr 2013

hi , einfach http://www.websecuritas.com hat eine schweizer server mit opnevpn und l2tp

Trollinger 10. Sep 2010

Keine Angst, Strafanzeigen werden abgelehnt und nicht weiter verfolgt... Toll ist nur...

_2xs 10. Sep 2010

Waren nie drin. =o Nazis sind anscheinend Doch wegen dem fehlenden cerebrum...

TwelfthMonkey 09. Sep 2010

Massenabmahnungen sind ein lukrativer Geschäftszweig. Durch Lobbyarbeit werden auch...

NoOne 09. Sep 2010

...nennt man Rechtsmißbrauch. Das wird auch in Deutschland von der Rechtsordnung mi...


Folgen Sie uns
       


ZTE Axon 9 Pro - Hands on (Ifa 2018)

Das Axon 9 Pro ist ZTEs erstes Smartphone nach der Beinahe-Pleite. In einem ersten Hands on hat uns das Gerät gut gefallen - besonders bei dem Preis von 650 Euro.

ZTE Axon 9 Pro - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /